Brennerei immer noch nicht
unter dem Hammer
Kein Eitel Sonnenschein bei Sonnenschein
Sonnenschein-Brennerei-Besitzer Markus Schoebel bekommt seinen (Noch-)Besitz auch nach einem knappen Jahr nach der Insolvenz immer noch nicht unter den Hammer.
Schoebel klagt über eine sechsstellige Summe an zusätzlichen Kosten seit der Insolvenz. Die Schuld dafür sieht er bei der Stadt Witten. Denn Kaufinteressenten gebe es genug. Nur kommen die nicht aus der Spirituosen-Branche. Und da liegt der Knackpunkt.
Schoebel möchte eine Nutzungsänderung, aber die bekommt er von der Stadt nicht, weil es diesbezüglich gewisse Vorgaben und Auflagen gibt.
Erlaubt ist, was schon erlaubt war
Lena Kücük, Pressesprecherin der Stadt Witten, sagt dazu: „Die einfachste Antwort für eine Folgenutzung ist: „Erlaubt ist, was schon erlaubt war. Das ist die innere Logik einer Bestandsgenehmigung. Dabei gibt es gewisse Spielräume für ‚Interpretationen der Bestandsgenehmigung‘, aber für die lässt sich leider keine einfache Checkliste erstellen. Dafür gibt es das Bauservicebüro, mit dem man verwandte Ideen der heutigen Nutzung besprechen kann. Weicht eine Nutzung sehr weit ab, bräuchte es neue Zielsetzungen von Politik und Planungsamt. Aber auch dann gilt mit Blick auf ‚keine weitere Belastung‘, dass dort im Hochwasserrisikogebiet keine weiteren Flächen versiegelt werden dürfen.“
Die Aussage Schoebels, die in einer Wittener Tageszeitung zu lesen war, man habe ihm signalisiert, jede Nutzung sei möglich, wird von den Verantwortlichen der Stadt negiert.
Bleibt also abzuwarten, ob sich Stadt und Sonnenschein-Besitzer irgendwann einig werden. Die Zeit wird‘s zeigen.
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