Am 01.04.2025 gegen 15:00 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 43 in Fahrtrichtung Münster, kurz vor der Anschlussstelle Witten-Herbede, zu einem Verkehrsunfall mit fünf verletzten Personen und mehreren beteiligten Fahrzeugen.
Ein 59-jähriger Mann aus Bochum und ein 52-jähriger Hertener befanden sich mit ihren Pkw auf dem rechten Fahrstreifen und mussten verkehrsbedingt stark abbremsen. Direkt hinter ihnen fuhr ein 59-jähriger Wuppertaler, der gemeinsam mit seiner 14-jährigen Tochter unterwegs war. Auch er konnte sein Auto rechtzeitig zum Stehen bringen.
Ein weiterer Beteiligter, ein 52 Jahre alter Mann aus Witten, näherte sich dem Stauende mit hoher Geschwindigkeit. Nach bisherigen Erkenntnissen erkannte er die Verkehrssituation offenbar zu spät. Trotz Vollbremsung kam es zum Zusammenstoß mit dem Wagen des Wuppertalers. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich dessen Auto und blieb auf dem Dach am Seitenstreifen liegen. Das auffahrende Fahrzeug wurde weiter in die beiden zuvor stehenden Pkw geschoben und kam rund 100 Meter hinter der Kollision auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.
Die 14-jährige Mitfahrerin sowie der Fahrer aus Witten erlitten schwere Verletzungen. Drei weitere Männer wurden leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn in Richtung Münster voll gesperrt werden. Eine Ableitung erfolgte an der Anschlussstelle Witten-Herbede. Es entstand ein Rückstau von bis zu acht Kilometern. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
An dieser Stelle haben wir Sie gestern über die neue Eselstaffel der Polizei Bochum informiert. Auch wenn Sie es wohl bereits geahnt haben, lösen wir an dieser Stelle noch einmal offiziell auf: April, April – leider keine Eselstaffel bei der Polizei.
Unser ausdrücklicher Dank für die Umsetzung dieses Aprilscherzes geht an die Stadt Herne und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Streichelzoos im Gysenbergpark, wo die Esel-Aufnahmen entstanden sind. Außerdem danken wir unseren Kolleginnen und Kollegen von der Landesreiterstaffel, die den Spaß nach eigener Aussage gerne mitgemacht haben.
Nach einem Einbruch in ein Skulpturengeschäft am späten Montagabend, 31. März, in Witten-Bommern fahndet die Polizei nach zwei Tatverdächtigen. Es werden Zeugen gesucht.
Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich zwei Unbekannte gegen 22.35 Uhr auf bislang ungeklärte Weise Zutritt in das Geschäft an der Anschrift „Auf Steinhausen 28“. Nachdem die Täter von Zeugen entdeckt wurden, flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Ob etwas entwendet wurde ist bislang unklar.
So werden die beiden Einbrecher beschrieben:
1. Person
- männlich
- ca. 170 bis 175 cm groß
- schwarze Jacke mit Kapuze
2. Person
- männlich
- ca. 20 Jahre alt
- groß, schlank, schmal
- kurze helle Haare
- heller Hautteint
- deutsche Sprache
- helle Hose, graue Cap
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-8305 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.
Im Laufe des gestrigen Tages (31. März) nahmen Bundespolizisten zwei Männer fest. Diese wurden zuvor jeweils einer Personenkontrolle in Dortmund und Gelsenkirchen unterzogen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass Staatsanwaltschaften mittels Haftbefehlen nach ihnen fahnden ließen.
Gegen 7:20 Uhr bestreiften Einsatzkräfte der Bundespolizei den Dortmunder Hauptbahnhof. In der Haupthalle trafen die Uniformierten auf den 39-Jährigen und kontrollierten diesen. Zur Feststellung seiner Identität händigte der deutsche Staatsbürger den Beamten seinen Personalausweis aus. Ermittlungen zeigten, dass die Staatsanwaltschaften Dortmund und Bochum Haftbefehle gegen ihn erlassen hatten. Das Amtsgericht Dortmund verurteilte den Gesuchten bereits im August 2020 rechtskräftig, wegen Betrugs, Erschleichens von Leistungen und versuchten Betrugs, zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von acht Monaten. Eine weitere rechtskräftige Verurteilung erfolgte im Juni 2023 durch das Amtsgericht Witten. Hier wurde der Dortmunder wegen Erschleichens von Leistungen in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt.
Bisher hatte der Deutsche sich den Strafantritten nicht gestellt, sodass er durch die Staatsanwaltschaften zur Festnahme ausgeschrieben wurde. Die Bundespolizisten nahmen den Verurteilten fest und führten ihn im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Justizvollzugsanstalt zu. Zudem leiteten die Beamten gegen den 39-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung ein, da er eine Kreditkarte bei sich führte, welche auf eine dritte Person ausgestellt war.
Am späteren Abend, gegen 23:25 Uhr, überprüften Bundespolizisten einen 24-Jährigen im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Auch dieser händigte den Uniformierten seinen Personalausweis zur Identitätsfeststellung aus. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass die Staatsanwaltschaft Essen per Haftbefehl nach dem deutschen Staatsbürger suchen ließ. Das Amtsgericht Bottrop verurteilte ihn im Januar 2024 rechtskräftig, wegen Erschleichens von Leistungen in zwei Fällen, zu einer Geldstrafe in Höhe von 100 Tagessätzen zu je 10,- Euro.
Auch er hatte sich bisher weder der Strafantrittsladung gestellt, noch die geforderte Summe in Höhe von 1.000,- Euro beglichen. Infolgedessen schrieb ihn die Staatsanwaltschaft Essen zur Festnahme aus. Die Einsatzkräfte nahmen den Bottroper fest und führte ihn anschließend der Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Gelsenkirchen zu. Vor Ort nahm der Deutsche telefonischen Kontakt mit seiner Großmutter auf, welche die geforderte Geldstrafe schließlich beglich, sodass der 24-Jährige seinen Weg fortsetzen durfte und so einer Freiheitsstrafe von 100 Tagen entgehen konnte.
Spannende Einblicke, aktuelle Polizeimeldungen und bunte Storys: Das Polizeipräsidium Bochum ist jetzt auch auf Instagram vertreten.
Ab dem 1. April (nein, das ist kein Scherz!) finden interessierte Nutzerinnen und Nutzer auf dem neuen Instagram-Kanal der Polizei für Bochum, Herne und Witten fortlaufend spannenden Content. So wird es Einblicke in die Arbeit der Behörde geben, außerdem bunte Storys und natürlich aktuelle Meldungen – mit jeder Menge Bewegtbild und interaktiven Elementen.
Robust, kosteneffizient und deeskalierend: Mehrere Esel verstärken ab sofort die Bochumer Polizei. Die Gründung der ersten Eselstaffel in NRW ist Teil eines Pilotprojekts.
Ob bei Fußballeinsätzen, Versammlungslagen oder Großveranstaltungen: Polizei-Esel werden künftig wohl öfter in Bochum, Herne und Witten zu sehen sein. Das denkbare Einsatzspektrum ist groß, weiß auch Polizeipräsidentin Christine Frücht: „Ich war von Anfang an großer Fan dieses Pilotprojekts, denn die Tiere sind robust und wirklich flexibel einsetzbar. Das ist eine echte Bereicherung für die Polizeiarbeit – deshalb freue ich mich, dass es jetzt endlich losgeht.“
Während die Polizeipferde der Landesreiterstaffel primär an vorderster Front etwa Störergruppierungen in Schach halten, sollen die Esel bei solchen Einsätzen künftig die Nachhut bilden. Dabei bringen sie bis zu 40 Kilogramm Ausrüstung sicher in den Einsatzraum – darunter etwa Schilde für die Hundertschaften, technisches Gerät sowie Verpflegung – und dienen damit der unmittelbaren Versorgung aller Polizeikräfte in der Nähe.
Insgesamt sechs Polizei-Esel versehen ab sofort ihren Dienst bei der Polizei in Bochum, in Zukunft könnten es doppelt so viele werden. Untergebracht werden sie auf demselben Gelände in Bochum Höntrop, auf dem schon die Polizeipferde der Landesreiterstaffel 2021 Quartier bezogen haben – mit dem Unterschied, dass die Esel ausschließlich in Bochum, Herne und Witten zum Einsatz kommen, da sie hier auch organisatorisch angegliedert sind. Der Leiter der Landesreiterstaffel, EPHK Guido Meng, freut sich auf die Verstärkung: „Die Tiere wurden neun Monate lang intensiv ausgebildet, um den hohen Standards der Polizei zu genügen. Sie sind bestens vorbereitet auf alle denkbaren Einsatzlagen.“
Zugute kommt den Tieren dabei ihr einzigartiges Wesen: Esel gelten als stoisch, dabei aber gutmütig und freundlich, was insbesondere bei aufgeheizter Stimmung unmittelbar deeskalierend auf alle Beteiligten wirken kann. Zudem sind sie pflegeleicht und kostensparend im Unterhalt.
Das Pilotprojekt läuft bis Ende März 2026. Anschließend wird der Versuch ausgewertet. Wenn das Konzept aufgeht, könnten die Polizei-Esel fester Bestandteil der Polizei Bochum werden – möglich wäre dann auch eine Ausweitung auf weitere Polizeibehörden im Land.
Vor kurzem fand mit rund 15 Führungskräften und Mitgliedern der Fachgruppe Information- und Kommunikation (IuK) eine Fortbildung für den Ernstfall statt. Im Fokus standen hier Flächenlagen, wo die Feuerwehr eine Vielzahl von Einsätzen bewältigen muss.
Die Freiw. Feuerwehr Herdecke verfügt über eine Software, die bei besonderen Wetterlagen zum Einsatz kommt. Die Software ist mit der Leitstelle in Schwelm gekoppelt. In der sogenannten Flächenlage (z.B. Hochwasser, Sturm, Schneechaos – hohe Einsatzanzahlen) kann es zur eigenständigen Einsatzdisposition kommen. In diesem Fall werden die Notrufe zwar durch die Kreisleitstelle angenommen, jedoch im weiteren Verlauf zur eigenständigen Disposition an die jeweilige Feuerwehr abgegeben. Viele Hilfeersuchen werden an diesen Tagen auch von der Feuerwehr Herdecke selbst angenommen. Diese Maßnahme in Flächenlagen entlastet die Kreisleitstelle in solch fordernden Ausnahmesituationen.
Die Feuerwehr Herdecke hat sich über die Jahre für diese Lagen entsprechend aufgestellt und insbesondere nach den Erkenntnissen der letzten Jahre (Hochwasser 2021) hierzu eine eigene Dienstanweisung erlassen. Nach einer kurzen theoretischen Schulung insbesondere zum Konzept, mussten die Teilnehmenden dann in der Praxis fiktive Einsätze annehmen und disponieren. Des Weiteren wurde zuvor das Thema Objektfunk und eine kurze Demonstration der digitalen Einsatzdaten in der Fortbildung dargestellt.
Im zweiten Teil der Fortbildung wurde der Einsatzleitwagen (ELW 2) des Ennepe-Ruhr-Kreises vorgestellt. Diese wertvolle Aufgabe wurde durch die Sondereinsatzgruppe (kurz SEG) Information- und Kommunikation (kurz IuK) der Feuerwehr Witten durchgeführt. Für größere Einsätze kann das Fahrzeug kreisweit angefordert werden. Zuletzt in Herdecke im September bei einem Brand in einem chemischen Industriebetrieb. Die Kameraden aus Witten stellten neben der umfassenden Technik auch die Einsatzmöglichkeiten vor.
Parallel dazu kamen auch zwei Kollegen der Feuerwehr Hagen ebenfalls mit dem eigenen ELW 1 und informierten sich über den ELW 2 des Ennepe-Ruhr-Kreises aber auch über das neue Herdecker Fahrzeug ELW 1. Es fanden zwischen den drei Feuerwehren der Städte Hagen, Herdecke und Witten spannende Gespräche statt. Dies untermauert auch den kommunalen Austausch auch über die Stadtgrenzen hinaus. Auch zwei Vertreter des Technischen Hilfswerkes aus Wetter Ruhr waren zur Vorstellung anwesend.
Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem Geschäftseinbruch in Witten-Mitte und fahndet nach drei Tatverdächtigen. Es werden Zeugen gesucht.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich am frühen Freitagmorgen, 28. März, gegen 3 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Geschäft an der Bahnhofstraße 28. Sie durchsuchten die Räume und hebelten mehrere Schränke auf. Anschließend flüchteten sie mit einem schwarzen Pkw in Richtung Ruhrstraße.
Angaben zur Beute konnten bislang nicht gemacht werden.
Zeugenaussagen zufolge handelt es sich um drei nicht näher beschriebene Täter.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-8305 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.
Die Polizei Hagen bittet um Mithilfe bei der Suche nach einem vermissten 75-jährigen Mann.
Der Gesuchte ist zeitlich und örtlich desorientiert, jedoch gut zu Fuß und kann längere Strecken zurücklegen. Es ist nicht auszuschließen, dass er öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Möglicherweise orientiert sich der 75-Jährige in Richtung seiner früheren Wohnanschrift in Witten.
Bitte beachten Sie: der Vermisste ist nicht in der Lage, andere Personen anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Aufgrund der aktuellen nächtlichen Witterung kann eine Gefahr für seine Gesundheit nicht ausgeschlossen werden.
Mit 69 km/h durch die 30er Zone im Bereich des Kindergartens an der Herzogstraße: Diese Autofahrerin war im negativen Sinne unter den „Spitzenreitern“ bei den Geschwindigkeitskontrollen, die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Bochum am Donnerstag, 27. März, durchführten.
Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Bochum und der Bezirksregierung fand heute in der Zeit von 8 bis 14 Uhr ein Schwerpunkteinsatz an verschiedenen Orten im Bochumer Stadtgebiet statt.
In insgesamt 224 Fällen waren die Verkehrsteilnehmenden zu schnell unterwegs. Neben der oben erwähnten Autofahrerin zogen die Einsatzkräfte auch einen Pkw-Fahrer aus dem Verkehr, der statt der erlaubten 60 km/h mit 110 km/h auf der Wittener Straße unterwegs war.
Weiterhin stellten die Beamtinnen und Beamten im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes vier Verstöße wegen mangelnder Ladungssicherung fest und stellten einen Führerschein sicher. Außerdem nahmen Polizeibeamte eine Person fest, gegen die ein Haftbefehl vorlag.
Die Polizei wird auch in Zukunft gemeinsam mit ihren Ordnungspartnern Schwerpunkteinsätze auf den Straßen in Bochum, Herne und Witten durchführen, um für noch mehr Sicherheit zu sorgen.
Am vergangenen Freitag, den 21.03.2025, führte die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) in der Wengeraner Elbschehalle ihre Jahresdienstbesprechung 2025 durch.
Zu Beginn begrüßte der Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Ralf Tonetti, die über 140 Anwesenden, hierunter auch als Gäste: Bürgermeister Frank Hasenberg, Vertreter der Wetteraner Ratsfraktionen, die stellvertretenden Kreisbrandmeister Christian Zittlau (Feuerwehr Sprockhövel) und Mario Rosenkranz (Feuerwehr Witten), den Präsidenten des Kreisfeuerwehrverbandes Markus Neuhaus, den stv. Leiter der benachbarten Feuerwehr Gevelsberg – Robert Refflinghaus sowie Vertreter der heimischen Hilfsorganisationen und der Polizei.
Zu Beginn seiner Grußworte begrüßte Mario Rosenkranz alle Mitglieder der Feuerwehr Wetter (Ruhr) für den Kreis. Er sprach danach explizit dem Leiter der Feuerwehr Wetter (Ruhr), Stadtbrandinspektor Tonetti, seinen Dank dafür aus, dass dieser sich im letzten Jahr auch in den Einsatzführungsdienst auf Kreisebene stark eingebracht hatte. Dies sah er als starken Beleg für die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren im EN-Kreis untereinander und mit dem Kreis. Hier bestünden aber auch in Zukunft wichtige weitere Aufgaben – zusammen mit einem neuen KBM – wie die Eingliederung des entstehenden Gefahrenabwehrzentrums des Kreises, Anpassungen an aktualisierte Konzepte zur landesweiten Hilfe oder auch den neuen Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises.
Im Anschluss richtete dann für den Kreisfeuerwehrverband der Präsident Markus Neuhaus (Feuerwehr Hattingen) einige Worte an die Anwesenden. Er schloss sich dem Dank für den Einsatz der Leitung der Feuerwehr Wetter (Ruhr) für Stadt und Kreis an. Der Verbandspräsident sprach dann an, dass der Verband die Entwicklungen in der Ausstattung des Zivil- und Katastrophenschutzes entsprechend beobachte. Unter anderem vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine sei es folgerichtig, dass die Politik die Sicherheit in Deutschland neu bewerten müsse. Hierbei sei gerade auch die weitere Stärkung der Feuerwehren in den Blick zu nehmen. Der Verband sei zudem erfreut, dass die Feuerwehr Wetter (Ruhr) erneut den Leistungsnachweis der Feuerwehren im EN-Kreis ausrichten wird. Ebenso ist es wichtig und richtig, die Zusammenarbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren im Kreis fortzusetzen.
Bürgermeister Frank Hasenberg dankte in seinem Grußwort den Einsatzkräften für Ihr Engagement zum Wohle aller Bürger in der Stadt Wetter (Ruhr) an 365 Tagen im Jahr und riss dabei auch wieder kurz prägnante Einsätze des vergangenen Jahres an. Hierbei verwies er auch noch einmal auf die große Bandbreite des Einsatzspektrums, welches durch die ehrenamtlichen Kräfte abgearbeitet wurde. Ebenso teilte er den anwesenden Kameradinnen und Kameraden mit, dass ihr Einsatz nicht nur den Respekt aller verdient, sondern natürlich auch eine entsprechende Unterstützung im technischen und infrastrukturellen Bereich. In diesem Zusammenhang erwähnte er, dass im vergangenen Jahr nun die Grundsteinlegung sowie das Richtfest für das neue Gerätehaus im Wengeraner Ortskern erfolgen konnte. Weiterhin wurde noch in jüngerer Vergangenheit der Auftrag für das neue Tanklöschfahrzeug der Löscheinheit Alt-Wetter vergeben, die Ausschreibung für einen neuen Gerätewagen veröffentlicht und die Baubesprechungen für einen Kommandowagen und 4 Mannschaftstransportfahrzeuge erfolgen. Nach Abschluss seiner Grußworte nahm er dann noch eine verdiente Ehrung drei langjährigen Kameraden vor.
Hier wurden für 50-jährige Dienstjubiläen Martin Lange (Löscheinheit Alt-Wetter/Ehrenabteilung), Andreas Seifert (Löscheinheit Esborn/Ehrenabteilung) und Eckhard Schmidtmeier (Löscheinheit Wengern/Ehrenabteilung) mit der Sonderauszeichnung vom Verband der Feuerwehren NRW in Gold ausgezeichnet.
Im Anschluss wurden durch den Leiter der Feuerwehr folgende Beförderungen, Entlassungen, Einsetzungen und Übernahmen durchgeführt:
Befördert wurden Nick Friedel (Löscheinheit Esborn) zum Brandmeister, Franziska Mann (Löscheinheit Volmarstein) zur Oberbrandmeisterin und Nadine Henkel (Löscheinheit Wengern) zur Brandinspektorin.
Aus seiner Funktion als stellvertretender Jugendfeuerwart wurde Fynn Warkowski (Löscheinheit Grundschöttel) entlassen und auch direkt in seine neue Funktion als Jugendfeuerwehrwart eingesetzt.
Ab sofort verstärkt auch Vivian Lehmann die Löscheinheit Alt-Wetter. Sie wurde nun aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung überstellt.
Als nächstem Tagesordnungspunkt ging es dann mit dem Jahresbericht 2024 durch Stadtbrandinspektor Ralf Tonetti weiter. Im vergangenen Jahr lag die Stärke der Wetteraner Wehr bei 257 Personen (davon 153 Einsatzkräfte). Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 527 Einsätzen alarmiert – 92 mehr als im Vorjahr. Zudem wurden regelmäßig Schulungen und Übungsdienste durchgeführt und verschiedene Lehrgänge und Seminare besucht. Abschließend dankte auch er in seinen Worten allen Mitgliedern für Ihre geleistete Arbeit zum Wohle der Bürgerschaft. Ebenso auch Rat und Verwaltung für die stets gute Zusammenarbeit und fortwährende Unterstützung der Feuerwehr.
Zum Abschluss der diesjährigen Jahresdienstbesprechung richtete Ralf Tonetti noch einige Worte an die Anwesenden. Er würdigte hierbei die beeindruckende Leistung von 18.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit durch die Kameradinnen und Kameraden. Um diese Leistung auch weiterhin zu gewährleisten, wären alle gefordert. Feuerwehrkräfte in den Bereichen Einsatz, Übung und Fortbildung und ebenso Rat und Verwaltung mit der Bereitstellung von Ressourcen wie Fahrzeuge, Unterkünfte und Schulungsmöglichkeiten. Er glaubt fest, dass diese Parameter auch von allen Beteiligten erfüllt werden.
In diesem Zusammenhang hatte auch die Bezirksregierung erst kürzlich wieder bestätigt, dass die Feuerwehr Wetter (Ruhr) leistungsfähig aufgestellt ist. Doch es bleibt eine stetige Aufgabe, dies zu sichern. Ein zentraler Punkt hierbei ist auch die Mitgliederwerbung und -erhaltung, damit die Feuerwehr auch in Zukunft weiterhin für die Sicherheit der Bürger wie gewohnt sorgen kann. Das Jahr 2025 stellt Ralf Tonetti daher unter das Motto „Mitgliedermotivation und Mitgliederwerbung“, um die Anzahl der Feuerwehrmitglieder zu erhöhen und beruhigt in die Zukunft zu schauen, was den Brandschutz in der Stadt Wetter (Ruhr) betrifft.
Im Anschluss an die Sitzung wurde noch ein kleiner Imbiss gereicht und für einen Teil klang der Abend in gemütlicher und gemeinsamer Runde aus. Die Löscheinheiten Grundschöttel, Volmarstein und Esborn wurden ja, wie bereits bekannt, zu Einsätzen alarmiert.
Das beigefügte Bildmaterial darf unter der Nennung „Feuerwehr Wetter (Ruhr)“ gerne kostenlos verwendet werden.
Wer Polizistin oder Polizist werden will, kann sich am Donnerstag, 27. März, über den Einstieg bei der Polizei informieren. Bei der kostenlosen Informationsmesse zum dualen Studium in der Agentur für Arbeit, Universitätsstraße 66 in Bochum, bleiben keine Fragen offen.
Als einer von rund 20 Ausstellern präsentiert sich die Personalwerbung der Polizei Bochum von 17.30 bis 20 Uhr und stellt das Ausbildungsangebot vor. Interessierte können vor Ort ins Gespräch kommen und Antworten auf ihre Fragen bekommen.
Übrigens: Wer sich noch im März bewirbt, kann schon ab September mit dem Studium loslegen. Wer schon 2025 an den Start gehen will, kann sich unter team110.nrw/pvb bewerben.
Fragen an die Personalwerber der Polizei Bochum, Nicole Schüttauf und Ramon Klos, können selbstverständlich auch außerhalb der Veranstaltung telefonisch unter 0234 909-8000 oder per E-Mail unter personalwerbung.bochum@polizei.nrw.de gerichtet werden.
In Witten ist es am Montagvormittag, 24. März, zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Das Wittener Regionalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nach aktuellem Kenntnisstand war ein Mann (34, aus Witten) gegen 8.30 Uhr zu Fuß an der Haltestelle „Damaschkestraße“ am Hellweg in Witten-Heven unterwegs, als ein Auto anhielt, drei Männer ausstiegen und mit Gegenständen auf den Mann einschlugen. Ein Zeuge wählte den Notruf der Polizei.
Die drei Tatverdächtigen flüchteten zunächst mit dem Auto, konnten aber kurz darauf von Einsatzkräften der Polizei im Bereich einer Tankstelle an der A 40 festgenommen werden.
Die drei Männer im Alter von 32, 24 und 21 Jahren haben ihren Wohnsitz in den Niederlanden. Einer von ihnen, der 24-Jährige, musste aufgrund einer Verletzung ins Krankenhaus gebracht werden.
Der Wittener, der von den drei Männern angegriffen worden war, wurde ebenfalls stationär im Krankenhaus aufgenommen. Es besteht nach aktuellem Kenntnisstand keine Lebensgefahr.
Warum es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei.
Falsche Polizisten haben eine 77-jährige Frau aus Bochum um ihre Ersparnisse gebracht. Die echte Polizei bittet jetzt um Zeugenhinweise.
Die Tat nahm ihren Anfang mit einem Anruf am Freitagmittag, 21. März: Die angeblichen Beamten tischten der betagten Bochumerin eine perfide Geschichte auf, in der es darum ging, dass ein Familienangehöriger angeblich in Untersuchungshaft sitze und jetzt eine Kaution gezahlt werden müsse. Um das Geld abzuholen, kam gegen 13.30 Uhr ein angeblicher Beamter zur Wohnung der Seniorin im Bereich der Somborner Straße. Nach der Übergabe entfernte sich der Betrüger mit seiner Beute.
So wird der Tatverdächtige beschrieben: männlich, 25-30 Jahre alt, 170-180 cm groß, schmales Gesicht, kurze, schwarze Haare, laut Beschreibung „südländisches Aussehen“. Er trug ein graues (langärmliges) Hemd und eine dunkle Hose.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.
Um sich vor Kriminellen zu schützen, gibt die Polizei folgende Verhaltenshinweise:
- Auflegen ist nicht unhöflich! Die Polizei wird Sie niemals um
Geldbeträge oder Wertgegenstände bitten. Beenden Sie sofort das
Gespräch und wählen Sie den Polizeinotruf 110.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse. Wenn ein Anrufer Geld oder andere
Wertsachen von Ihnen fordert: Legen Sie auf und besprechen Sie
dies mit Familienangehörigen oder Ihnen nahestehenden Personen.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an
unbekannte Personen.
Mit Rat und Tat zur Seite stehen älteren Menschen auch die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei. 60 Ehrenamtliche sind in Bochum, Herne und Witten aktiv und beraten Interessierte unter anderem zu den Themen Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 909-4055.
Schwerer Unfall beim Abbiegen: Ein Autofahrer (87) ist im Wittener Stadtzentrum mit einem Fußgänger (61) zusammengestoßen – der 61-Jährige kam schwerverletzt in ein Krankenhaus.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 19. März, gegen 15.10 Uhr im Bereich der Kreuzung Breite Straße/Herbeder Straße. Der 87-jährige Autofahrer aus Witten bog dort nach aktuellem Kenntnisstand ab und stieß mit dem 61-jährigen Fußgänger (ebenfalls aus Witten) zusammen, der gerade über die Straße ging.
Der 61-Jährige stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Bei der Pressekonferenz zur Verkehrsunfallstatistik 2024 am Montag, 17. März 2025, hat Polizeipräsidentin Christine Frücht gemeinsam mit Polizeidirektor Frank Nows, Leiter der Direktion Verkehr, die Zahlen der Polizeilichen Verkehrsunfallstatistik 2024 für die Städte Bochum, Herne und Witten bekanntgegeben.
Bereits seit vielen Jahren bewegen sich die Verkehrsunfallzahlen in Bochum, Herne und Witten auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. In Nordrhein-Westfalen gibt es keine Polizeibehörde, in der im vergangenen Jahr weniger Menschen verunglückt sind. Im Landesvergleich liegt das Polizeipräsidium Bochum somit auf dem ersten Platz von insgesamt 47 Polizeibehörden.
Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle in 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 287 Unfälle gestiegen. Hierbei sind jedoch 33 Menschen weniger verletzt worden als im Jahr 2023.
Dennoch gibt es eine tragische Entwicklung in unserer Statistik: Im Vergleich zum Vorjahr haben fünf Menschen mehr ihr Leben bei Verkehrsunfällen verloren.
Ein Blick auf die Unfallopfer zeigt, dass insbesondere die meisten der tödlich und schwer verletzten Menschen zu den ungeschützten Gruppen des Straßenverkehrs gehören: Nämlich zu denen, die zu Fuß oder auf dem Zweirad unterwegs sind.
Genau hier setzt unsere neue Fachstrategie Verkehr an, die im Jahr 2024 gestartet ist: Unter dem Hashtag #LEBEN sind die Ziele der polizeilichen Sicherheitsarbeit zusammengefasst. Unter anderem gilt es schwere Unfälle zu reduzieren und den weniger geschützten Verkehrsteilnehmenden eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu ermöglichen.
„Das oberste Ziel wird auch im Jahr 2025 sein, die Anzahl der im Straßenverkehr verunglückten Menschen weiter zu reduzieren“, erläuterte Polizeidirektor Frank Nows, Leiter der Direktion Verkehr. Er betonte, „dass jeder Verletzte und jeder Tote einer zu viel ist“.
Polizeipräsidentin Christine Frücht richtete sich mit einem Appell an alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer: „Wir als Polizei werden weiter konsequent gegen regelwidriges Verhalten im Straßenverkehr vorgehen und unsere Bemühungen vorantreiben, unsere Straßen für alle sicherer zu machen. Doch auch Sie können Ihren Teil dazu beitragen: Bleiben Sie aufmerksam und nehmen Sie Rücksicht aufeinander. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass alle sicher ans Ziel kommen“, so Polizeipräsidentin Christine Frücht.
Die ausführlichen Daten zur Verkehrsunfallstatistik 2024 – für die gesamte Kreispolizeibehörde sowie heruntergebrochen auf die einzelnen Städte Bochum, Herne und Witten – finden Sie auf unserer Internetseite unter folgendem Link:
Zu einem Großbrand musste die Freiw. Feuerwehr Herdecke in der Nacht zu Sonntag ausrücken. Zunächst wurden brennende Altpapiercontainer am Westender Weg um 1:22 Uhr gemeldet. Drei Minuten später gingen mehrere Notrufe ein, dass das ehemalige Altenzentrum in der Straße Kirchender Dorfweg / Am Berge in sichtbarer Ausdehnung brennen soll.
Die Feuerwehr konzentrierte sich auf das brennende Altenheim. Die Anfahrt wurde über die Straße Am Berge durchgeführt. Hier brannte es im 2. Obergeschoss. Neben einem in voller Ausdehnung brennenden Wohnraum hatten sich die Flammen ebenso schon auf den hölzernen Dachstuhl des Objektes ausgebreitet. Über die Drehleiter wurde ein so genannter Fensterimpuls abgesetzt. Dieser sollte die Flammen auch im Hinblick einer Ausbreitung zurückdrängen. Die Feuerwehr verschaffte sich parallel gewaltsam Zugang zum Gebäude (der gewaltfreie Zugang über die Brandmeldeanlage funktionierte nicht). Danach wurde die Brandbekämpfung im Innenangriff fortgesetzt. Außergewöhnlich war, dass sich der Rauch bereits auf alle drei Etagen ausgebreitet hatte. Dies intensivierte die Arbeit der Feuerwehr sehr. Mit mehreren Hochleistungslüftern wurde das Objekt nach der Brandbekämpfung entraucht. Der Brandraum selbst hatte eine sehr hohe Temperatur und das Brandereignis war stark ausgeprägt. Die geschlossene Zimmertür des betroffenen Wohnraumes hat jedoch eine weitere Brandausbreitung verhindert.
In einem anderen Gebäudetrakt des Objektes wohnen noch mehrere Personen. Die Feuerwehr setzte auf diese Information eine hohe Priorität und erkundete mehrfach, ob diese Personen vom Brandereignis gefährdet oder betroffen waren. Da diese in einem anderen Brandabschnitt wohnen, war dies zum Glück nicht der Fall.
Der Einsatzleiter strukturierte das weitläufige Gelände in zwei Einsatzabschnitte (Nord und Süd Brandbekämpfung). Da auch überörtliche Kräfte alarmiert wurden, wurde ein Bereitstellungsraumführer mit einem Einsatzleitwagen eingerichtet. Gegen 2 Uhr konnte der Einsatzleiter „Feuer in Gewalt“ vermelden. Der Einsatzleitwagen 1 dokumentierte vor Ort den Einsatz und hielt die Kommunikation mit der Leitstelle und Feuerwache.
Im weiteren Verlauf der Nacht mussten im Dachbereich Glutnester freigelegt werden. Hier gingen mehrere mit Absturzsicherung ausgerüstete Feuerwehrangehörige unter Atemschutz auf das Dach um mit Motorsägen Glutnester freizulegen.
Insbesondere die Erstphase war durch einen dynamischen Prozess geprägt. Gerade in der Anfangsphase erreichten die Feuerwehr parallel Meldungen von weiteren brennenden Mülleimern und Containerbränden. Dies wurde durch die Feuerwehr Wetter (Ruhr) und durch ein freigezogenes Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Herdecke abgearbeitet. So mussten am Westender Weg vier Altpapiercontainer, die in voller Ausdehnung brannten, gelöscht werden. Ebenso mehrere brennende Müllboxen im Bereich der Grundschule Hugo Knauer. Dazu wurden Vandalismusschäden festgestellt.
Von 5:30 Uhr wurde die Einsatzstelle einer Brandwache übergeben. Diese kontrollierte mit einem Löschfahrzeug die Einsatzstelle. Gegen 8:32 Uhr wurde dann „Feuer aus“ und die Übergabe an die Polizei vermeldet. Diese hat noch in der Nacht intensiv die Ermittlungen aufgenommen.
Die Energieversorger Gas, Wasser und Strom erschienen an der Einsatzstelle und schalteten das Brandobjekt frei.
Bei dem Einsatz verletzte sich eine Einsatzkraft leicht. Sonst sind zum Glück keine Personenschäden bekannt. Ein externes Einsatzfahrzeug wurde leicht beschädigt.
Insgesamt waren drei Löschzüge im Einsatz. Für die Feuerwehr Herdecke wurde Stadtalarm ausgelöst. Neben den Wetteraner Kräften war auch eine Drehleiter der Feuerwehr Witten vor Ort. Die Wache war die ganze Nacht fest besetzt. Die Kollegen der Kreisfeuerwehrzentrale brachten noch in der Nacht neue Atemschutzgeräte zur Einsatzstelle.
Das Technische Hilfswerk erschien am frühen Morgen im Auftrag der Polizei um das Brandobjekt entsprechend zu sichern. Die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt.
Am kommenden Montag, 17. März 2025, wird im Polizeipräsidium Bochum die Jahresbilanz zur Verkehrsunfallentwicklung 2024 für die Städte Bochum, Herne und Witten vorgestellt.
Polizeipräsidentin Christine Frücht und der Leiter der Direktion Verkehr, Polizeidirektor Frank Nows, werden im Rahmen einer Pressekonferenz die Verkehrsunfallzahlen für das Jahr 2024 erläutern und bewerten. Zusätzlich werden Einblicke in die regionalen Entwicklungen der Städte Bochum, Herne und Witten gegeben und wichtige Aspekte der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit vorgestellt.
Wann: Montag, 17. März 2025, 12 Uhr
Wo: Polizeipräsidium Bochum, Uhlandstraße 35, Gebäude 1, 44791 Bochum
Interessierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
Um eine telefonische oder schriftliche Anmeldung unter den Rufnummern 0234 909-1022 / -1026 oder unter pressestelle.bochum@polizei.nrw.de wird gebeten.
Weniger Straftaten, mehr aufgeklärte Fälle: „Ihre Polizei wird auch weiterhin alles dafür unternehmen, dass Bochum, Herne und Witten sicher und lebenswert bleiben“, sagte Polizeipräsidentin Christine Frücht auf der Pressekonferenz zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2024.
Am Mittwoch, 12. März, wurden die Zahlen für die Städte Bochum, Herne und Witten im Polizeipräsidium an der Uhlandstraße vorgestellt. Positiv: Die Zahl der Straftaten ist zurückgegangen. Mit 51.151 Fällen hat das Polizeipräsidium Bochum eine Reduzierung um 4 Prozent zu verzeichnen – auf den nunmehr viert-niedrigsten Wert der vergangenen 30 Jahre.
Die Zahl an Gewalttaten ist im Bochumer Stadtgebiet gesunken, während in Herne und Witten ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist. „Dem begegnen wir mit konsequenter Strafverfolgung und gezielten Präventionsmaßnahmen“, so Polizeipräsidentin Christine Frücht.
Dank intensiver Ermittlungsarbeit ist die Aufklärungsquote weiter gestiegen: 55 Prozent aller Straftaten wurden geklärt – das ist eine weitere Verbesserung zum Vorjahr. „Das haben wir auch den engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die mit wachem Blick und Zivilcourage einen wichtigen Beitrag zum polizeilichen Erfolg leisten“, betont die Behördenleiterin.
Während Diebstahlsdelikte insgesamt zurückgegangen sind, gab es im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls einen Anstieg von 14 Prozent auf 1.432 Fälle (inklusive Versuche). Dennoch liegt die Zahl der Wohnungseinbrüche weiterhin unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist um 6 Prozentpunkte angestiegen. Da die Bekämpfung von Kinder- und Jugendpornografie ein strategischer Schwerpunkt ist, wurden durch intensive Ermittlungen mit hohem Personaleinsatz mehr Fälle ins polizeiliche Hellfeld gerückt.
Die erwartete Folge der Teillegalisierung von Cannabis seit dem 1. April 2024 zeigt sich in der Betäubungsmittelkriminalität: Die Zahl der Rauschgiftdelikte ist um 44 Prozent gesunken.
Neue Herausforderungen gibt es im Bereich der Betrugsdelikte: Während die Gesamtzahl zwar rückläufig ist, verursacht der Anlagebetrug im Internet (Cyber-Trading-Betrug) zunehmend gravierende Schäden für die Opfer.
Die ausführlichen Daten zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 – sowohl für das gesamte Polizeipräsidium als auch für die einzelnen Städte Bochum, Herne und Witten – finden Sie auf unserer Internetseite unter folgendem Link: https://url.nrw/BO-Kriminalstatistik
Zwei Männer sind am Montagabend, 10. März, in eine Wohnung in Witten eingebrochen – und trafen dort auf die Inhaberin. Das Duo flüchtete.
Gegen 19.25 Uhr verschafften sich zwei Unbekannte über eine Balkontür gewaltsam Zutritt in eine Wohnung im Bereich Am Ahnenplatz/Tannenberg. Im Schlafzimmer trafen die Einbrecher auf die Wohnungsinhaberin (69) und flüchteten.
Die Täter werden als männlich, etwa 20 bis 30 Jahre alt und schlank beschrieben. Beide seien dunkel gekleidet gewesen, einer habe eine Kopfbedeckung getragen.
Wer hat etwas beobachtet und kann helfen? Die Kriminalpolizei bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.
Original-Content von: Polizei Bochum, übermittelt durch news aktuell
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