Gruselige Gestalten ziehen durch die Straßen, Kürbisfratzen erleuchten die Nacht: Am 31. Oktober ist Halloween – die Polizei setzt auch in diesem Jahr auf starke Präsenz und ermahnt Fans des Gruselfests, sich an die Spielregeln zu halten.
Am Freitag heißt es „Süßes oder Saures“: Unzählige Geister, Monster und Zombies werden traditionell von Haus zu Haus ziehen und nach Süßigkeiten fragen. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist das Fest beliebt – aber auch viele Erwachsene sind mittlerweile auf den Straßen zu sehen.
Erfahrungsgemäß benehmen sich die meisten von ihnen gut. Leider nicht alle.
Wer Eier an Hausfassaden wirft, Blumen herausreißt, mit Farbe herumschmiert, Süßigkeiten klaut oder andere gar im Alkoholrausch angreift, begeht Straftaten – die von der Polizei konsequent verfolgt werden.
Um das gruselige Treiben polizeilich zu begleiten und Draufgänger von vornherein in ihre Schranken zu verweisen, setzt die Polizei in Bochum, Herne und Witten auf starke Präsenz mit uniformierten und zivilen Kräften. Für alle Bürgerinnen und Bürger gilt dabei wie immer: Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte nicht zögern, sich an den Polizeinotruf 110 zuwenden.
Fans des Gruselfestes werden ermahnt, sich an Recht und Gesetz zu halten – sonst gibt’s „Saures“ von der Polizei; sprich: Anzeigen.
Heimlich borgte er sich den Wagen seiner Mutter für eine nächtliche Spritztour mit seinen Kumpels – doch die Rechnung hatte der 17-Jährige aus Witten ohne die Polizei gemacht. Streifenbeamte beendeten seine Fahrt, am Ende musste er nach Hause laufen.
Am frühen Freitagmorgen, 24. Oktober, fiel der junge Autofahrer einer Streifenwagenbesatzung auf der Schlachthofstraße im Wittener Stadtzentrum auf. Als sie ihn stoppen wollten, gab er Gas und flüchtete. Als wenig später ein zweiter Streifenwagen dazu kam, hielt der 17-Jährige an, stieg aus seinem Wagen und flüchtete zu Fuß. Vergeblich: Die Beamten stellten ihn und seine beiden Beifahrer (beide 18, ebenfalls aus Witten).
Bei der Überprüfung sah der junge Wittener alles andere als gut aus: Mit seinen 17 Jahren war er natürlich nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, den Wagen hatte er heimlich seiner Mutter entwendet. Ein Drogenvortest schlug außerdem positiv auf Amphetamine an, weshalb ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Ende vom Lied: Die Beamten schrieben eine Anzeige und verständigten die Erziehungsberechtigten. Die Mutter kam dann auch, um das Auto abzuholen. Ihren Sohn wollte sie allerdings nicht mitnehmen – der musste laufen.
Da ein Raubdelikt vom 26. September noch nicht abschließend geklärt werden konnte, bittet die Polizei um Hinweise.
Ein 18-jähriger Wittener stieg gegen 15.30 Uhr an der Haltestelle „Neuer Weg“ in den Bus der Linie 376 Richtung Witten Hauptbahnhof.
Wenige Minuten später trat ein bislang unbekannter Mann an ihn heran, drohte ihm Gewalt an und forderte die Herausgabe seiner Umhängetasche, einem Fanartikel des VfL Bochum 1848. Seine Geldbörse konnte der Wittener vorher entnehmen.
Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
- 27 bis 35 Jahre alt
- 1,85 m groß
- athletische Figur
- hellblonde Haare
- Drei-Tage-Bart
- bekleidet mit einer gelben Jacke mit BVB-Logo, blauer Jeans und
schwarzen Schuhen
Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet unter der Rufnummer 0234 909-4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.
Einbruchsversuch am Dienstagabend, 21. Oktober, in Witten-Rüdinghausen: Die Polizei sucht einen Tatverdächtigen, der versucht hat, mehrere Wohnungsfenster zu öffnen.
Anwohner beobachteten den noch nicht ermittelten Mann gegen kurz nach 20 Uhr dabei, wie er am Hüllbergweg versuchte, mehrere Fenster eines Wohnhauses zu öffnen. Letztendlich entfernte er sich ohne Erfolg.
So wird der Gesuchte beschrieben: männlich, ca. 30 Jahre alt, Kurzhaarfrisur; er trug eine Jeans, eine helle Jacke sowie dunkle Handschuhe und er hatte eine Taschenlampe dabei.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise bezüglich des flüchtigen Täters.
Am kommenden Wochenende wird die Uhr auf Winterzeit umgestellt. Wenn es abends wieder früher dunkel wird, steigt auch das Einbruchsrisiko. Im Rahmen der landesweiten Kampagne „Riegel vor“ veranstaltet das Polizeipräsidium Bochum Aktionen zum Einbruchsschutz.
Das Kommissariat für Kriminalprävention/ Opferschutz informiert am Freitag, 24. Oktober, ab 10 Uhr an einem Informationsstand in der Stadtgalerie Witten sowie am Samstag, 25. Oktober, ab 10 Uhr im City-Center Herne rund um den Einbruchschutz.
Außerdem findet zu diesem Thema am Sonntag, 26. Oktober, von 10 bis 15 Uhr ein Tag der offenen Tür im Polizeipräsidium Bochum, Uhlandstraße 31, Gebäude 3, statt.
Unabhängig von einer aufmerksamen Nachbarschaft und einem allgemeinen sicherheitsbewussten Verhalten empfiehlt die Polizei auch die Installation von einbruchhemmenden Vorrichtungen. Die Erfolgschancen sind für Einbrecher sehr viel schlechter, wenn Fenster und Türen spezielle mechanische Sicherungen aufweisen.
Oft handelt man erst, wenn es schon zu spät ist. Die Polizei rät: Lassen Sie es nicht soweit kommen und schützen Sie sich und Ihr Zuhause.
Am 14. Oktober, gegen 21.30 Uhr, kam es in Witten zu einem Verkehrsunfall.
Ein 15-jähriger Wittener war mit seinem E-Scooter auf der Bachstraße in Richtung Husemannstraße unterwegs. Zeitgleich fuhr ein Pkw aus der Bottermannstraße und bog nach links auf die Bachstraße ab.
Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahr-zeugen.
Der 15-Jährige kam zu Fall und wurde leicht verletzt.
Der Pkw-Fahrer entfernte sich von der Örtlichkeit, ohne sich um den Jugendlichen oder eine Unfallaufnahme zu kümmern.
Derzeit ist lediglich bekannt, dass es sich um ein schwarzes Auto, eventuell ein Kombi, gehandelt hat. Im Fahrzeug war die Musik laut eingeschaltet.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet zur Bürozeit unter der Rufnummer 0234 909-5216 um Zeugenhinweise.
Auf frischer Tat ertappte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes am Donnerstag, 16. Oktober, gegen 0.35 Uhr einen Einbrecher und verständigte die Polizei.
Der Tatverdächtige hatte sich gewaltsam Zutritt zum Anlieferungsbereichs eines Supermarktes an der Breiten Straße 23 in Witten verschafft. Dort wurde er von dem Mitarbeiter entdeckt.
Die herbeigerufenen Polizeibeamten nahmen den Mann (45, ohne festen Wohnsitz) vorläufig fest. Auf den Mann kommt eine Anzeige wegen eines versuchten Einbruchsdiebstahls zu. Die Ermittlungen dauern an.
Die umfangreichen Maßnahmen zur provisorischen Sicherung einer Dachkonstruktion gegen Abstürzen auf eine vielbefahrene Hauptverkehrsader in Gevelsberg sind gegen 1 Uhr heute Nacht abgeschlossen worden. Die vielbefahrene Hagener Straße ist seit der Nacht wieder befahrbar.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr konnte die Einsatzstelle daher an die Bauordnungsbehörde der Stadt Gevelsberg übergeben.
Bis zuletzt waren neben den Einsatzkräften der Gevelsberger Feuerwehr, der Stadtverwaltung und der Herdecker Feuerwehr Kollegen der Berufsfeuerwehren Bochum und Dortmund mit einem Feuerwehrkran und einem Teleskopmast sowie das Technische Hilfswerk und der Arbeiter Samariter Bund vor Ort, um die abschließenden Sicherungs- und Aufräumarbeiten durchzuführen.
Dazu sondierten in intensiven Erkundungsmaßnahmen der Baufachberater und ein Tragwerkplaner des THW gemeinsam mit dem Bauordungsamt den gesamten statischen Zustand des betroffenen Gebäudes sowie des angrenzenden Gebäudes. Mit diesen Ergebnissen konnte eine belastbare Gefahrenanalyse zur Planung der erforderlichen Maßnahmen durchgeführt werden.
Im Ergebnis wurde eine ca. 50 Quadratmeter große Dachfläche abgetragen und eine 40 Quadratmeter Dachfläche durch Verschraubungen mit der Gebäudestruktur gesichert. Die benachbarten Gebäude konnten gestern Abend wieder für die Bewohner freigegeben werden. Kurzeitig musste zuvor aus Sicherheitsgründen – in den frühen Abendstunden – auch ein zweites, benachbarte Gebäude geräumt werden.
Mit Unterstützung der technischen Betriebe der Stadt Gevelsberg konnte noch in der Nacht der Bereich des betroffenen Gebäudes abgesperrt und die Straße umfangreich gereinigt werden, sodass die Hagener Straße wieder für den fließenden Verkehr freigegeben werden konnte – eine gute Nachricht zum Start des Berufsverkehrs am Montag.
Das betroffene Gebäude ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.
Die Feuerwehr Gevelsberg dankt ALLEN an diesem kräftezehrenden und intensiven Einsatz beteiligten Kräften der Feuerwehren Bochum, Dortmund, Witten, Ennepetal, Schwelm, Sprockhövel, Hattingen, Herdecke, Witten und Wetter, des Ennepe-Ruhr-Kreises, der THW-Ortsvereine aus Castrop-Rauxel, Dortmund, Hagen, Hattingen, Herne, Remscheid, Schwelm, Wetter und Wuppertal und der Rettungshundestaffel EN mit ihrer Drohneneinheit für den unermüdlichen Einsatz sowie dem DRK, den Johannitern und dem ASB für die tolle Betreuung und Verpflegung. „Dieser Einsatz hat erneut gezeigt, was Kameradschaft und Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz über die Stadtgrenzen hinaus bedeuten. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz und das hervorragende, reibungslose Zusammenspiel über alle Organisationen hinweg“, so Falk Ramme Leiter der Feuerwehr Gevelsberg.“
Für die Feuerwehr Gevelsberg stellte der Einsatz eine echte Großlage und organisatorische Herausforderung dar. Über 35 Stunden hinweg waren Einsatzkräfte in mehreren Schichten im Dauereinsatz. Die Verpflegung der Mannschaften vor Ort sowie die Sicherstellung des Grundschutzes im gesamten Stadtgebiet liefen dabei parallel und reibungslos. Zu Spitzenzeiten waren 120 Einsatzkräfte vor Ort.
Rund um das Thema „Sicher unterwegs mit dem Rollator“ bietet die Polizei regelmäßig Aktionstage an. Nächster Termin ist am Mittwoch, 15. Oktober, von 9.30 bis 11.30 Uhr in der Stadtgalerie Witten.
Bei der Anschaffung eines Rollators gibt es oft keine oder nur eine kurze allgemeine Einweisung und viele Fragen bleiben offen. Zudem gestaltet sich die Handhabung im Alltag durch hohe Bordsteine, Straßenbahnschienen oder Gullideckel ohne das richtige Training oft schwieriger, als vorerst angenommen.
Um diese Unsicherheiten zu bewältigen, stehen die Expertinnen und Experten der Verkehrsunfallprävention des Polizeipräsidiums Bochum gemeinsam mit der Verkehrswacht Bochum, der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER), dem Seniorenbüro der Stadt Witten und einem Sanitätshaus allen Interessierten zur Verfügung, geben Antworten, Anleitungen und hilfreiche Tipps.
Zudem können auf einem Rollator-Parcours wieder verschiedene Alltagssituationen, wie etwa das sichere Gehen auf unterschiedlichen Untergründen sowie das Überwinden von Hindernissen, trainiert werden.
Denn wer sicher mit seinem Rollator umgehen kann, kann seine Aufmerksamkeit voll und ganz auf den Straßenverkehr richten, was Unfällen effektiv vorbeugt. Ziel ist es, Mobilität zu fördern und die Eigenständigkeit durch den Rollator zu steigern – zu Ihrer eigenen Sicherheit!
Der Technische Hilfeleistungseinsatz an der Hagener Straße in Gevelsberg dauert weiterhin an. Die ganze Nacht über sowie in den Morgenstunden haben Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Hilfsorganisationen unermüdlich gearbeitet, um die Gefahrenstelle zu sichern.
Das Dach hat eine ungefähre Grundfläche von 220 m². Die Dachkonstruktion muss, aufgrund der nicht mehr vorhanden Stabilität, von den Einsatzkräften weitgehend zurückgenommen werden.
Die begonnenen Sicherungsmaßnahmen, unter anderem das Abtragen der absturzgefährdeten Dachteile, wurde über Nacht und in den Vormittagsstunden fortgeführt. Diese Arbeiten werden vermutlich bis in die Nachmittagsstunden andauern. Das Dach war im Laufe der Nacht weiter in Bewegung. Die Arbeiten werden über einen Teleskopmast und einen Feuerwehrkran unterstützt. Aus dem Korb des Teleskopmastes nehmen gesicherte Feuerwehr und THW-Kräfte gemeinsam das Dach sukzessive ab. Die Arbeiten werden in Abstimmung mit dem vor Ort befindlichen Baufachberater des THW durchgeführt. Die Arbeiten sind sehr intensiv und kräftezehrend.
Aus der Luft liefert die Einsatzdrohne eindrucksvolle Bilder der Einsatzstelle. Sie ermöglicht der Einsatzleitung am Boden eine präzise Einschätzung der Situation und erleichtert die Entscheidung über das weitere Vorgehen.
Das THW hat ein spezielles Sicherungssystem eingesetzt: Das so genannte ESS würde durch eine Laserüberwachung Gebäudebewegungen erkennen und die Einsatzkräfte frühzeitig warnen.
Um die komplexe Einsatzlage effizient abzuarbeiten, wurde die Einsatzstelle in mehrere Einsatzabschnitte gegliedert. Eine besondere Herausforderung stellte in der Nacht der notwendige Personalwechsel dar. Hierbei wird und wurde die Feuerwehr Gevelsberg von den Feuerwehren aus Bochum, Dortmund, Ennepetal, Schwelm, Sprockhövel und Witten, sowie durch die THW-Ortsverbänden aus Castrop-Rauxel, Dortmund, Hagen, Hattingen, Herne, Remscheid, Schwelm und Wetter unterstützt. Auch die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz aus Ennepetal und Witten, und die Johanniter Herdecke sind vor Ort und verpflegen unter anderem die Einsatzkräfte. Gestern Abend war neben dem Kreisbrandmeister die Technische Einsatzleitung des EN-Kreises als Unterstützung an der Einsatzstelle. Die TEL setzt sich aus Angehörigen aus allen Feuerwehren sowie durch Fachberater zusammen.
Der Leiter der Feuerwehr Gevelsberg Falk Ramme dankt allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz. „Das Zusammenspiel mit den überörtlichen Kräften lief einmal mehr reibungslos und vorbildlich. Die Kreiskonzepte haben hier erneut gegriffen. – Vielen Dank für die großartige Zusammenarbeit!“.
Im Verlauf des Einsatzes war mehrfach auch Björn Remer als zuständiger Leiter der Gevelsberger Bauverwaltung sowie in den Abend stunden auch Kämmerer Andreas Saßenscheidt als Vertreter der Verwaltungsleitung vor Ort. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ordnungsbehörde und Technischen Betrieben kümmerten sich u. a. Um die Unterbringung der evakuierten Bewohner und um notwendige Absperrmaßnahmen.
Das Nachbarhaus wurde aus Sicherheitsgründen vorsorglich evakuiert und ist derzeit unbeschädigt.
Die Hagener Straße ist weiterhin aus Sicherheitsgründen voll gesperrt. Es kommt hier auch zu Beeinträchtigungen im ÖPNV.
An der Einsatzstelle befinden sich derzeit 80 Kräfte. In der Spitze waren es bis zum 120 Kräfte. Der Grundschutz für das Stadtgebiet ist parallel zum laufenden Einsatz weiter sichergestellt.
Im Rahmen der bundesweiten Präventionswoche gegen Taschendiebstahl sind auch Beamtinnen und Beamte der Kriminalprävention und des Opferschutzes (KP/O) des Polizeipräsidiums Bochum in dieser Woche unterwegs. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger im direkten Gespräch über die Gefahren des Taschendiebstahls zu informieren, unterschiedliche Tatbegehungsweise aufzuzeigen und wertvolle Verhaltenstipps zu geben.
Noch bis einschließlich Freitagnachmittag, 10. Oktober, sind die Polizistinnen und Polizisten in den Innenstädten von Bochum, Herne und Witten im Einsatz. Dabei führen sie zivile Präventionsstreifen durch: Sie sprechen Passantinnen und Passanten gezielt an, sensibilisieren für typische Situationen, in denen Taschendiebe zuschlagen, und zeigen auf, wie man sich effektiv schützen kann.
Darüber hinaus klären die Beamtinnen und Beamten auch über wichtige Themen auf, wie z.B. das richtige Verhalten nach einem Taschendiebstahl, die Bedeutung von Zivilcourage bei der Beobachtung verdächtiger Situationen (ohne sich selbst in Gefahr zu bringen) sowie die Wichtigkeit von Zeugenhinweisen für die polizeiliche Arbeit.
„Taschendiebstähle passieren oft unbemerkt – im Gedränge, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen. Jede und jeder kann betroffen sein. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein und einfache Verhaltensregeln zu beachten“, erklärt die Erste Kriminalhauptkommissarin Silke Jakobs, Leiterin des Kommissariats für KP/O.
Wichtige Präventionstipps der Polizei:
- Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Wertsachen mit, wie unbedingt
nötig.
- Tragen Sie Geldbörsen und Handys in verschlossenen Innentaschen
- nie in der Gesäßtasche.
- Halten Sie Taschen stets geschlossen und nah am Körper - mit dem
Verschluss nach vorne.
- Seien Sie in Bussen, Bahnen und an belebten Orten besonders
aufmerksam.
- Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge nach Möglichkeit vorn.
- Lassen Sie Taschen und Wertsachen im Supermarkt nicht
unbeaufsichtigt - auch nicht im Einkaufswagen oder an Gehhilfen.
- Seien Sie vorsichtig bei Ablenkungsmanövern - sie sind eine
häufige Masche von Taschendieben.
Am 7. Oktober erreichte die Bundespolizei Bochum die Meldung, dass sich eine Person im Gleisbereich des Wittener Hauptbahnhofs aufhält. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen polnischen Staatsbürger fest.
Gegen 14:35 Uhr meldete der Triebfahrzeugführer der RB 40 (Zuglauf Hagen Hbf. – Essen Hbf.), dass er aufgrund einer Person im Gleisbereich eine Schnellbremsung einleiten musste. Auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof Witten trafen die Bundespolizisten auf den 37-Jährigen. Der Wohnungslose hatte die Gleise überquert und sich dann mit ausgebreiteten Armen vor die einfahrende Regionalbahn gestellt. Der 34-jährige Lokführer leitete daraufhin unvermittelt eine Schnellbremsung ein, sodass ein Zusammenstoß verhindert wurde. Nach erfolgter Belehrung führten die Beamten den Beschuldigten aus dem Bahnhof und entließen ihn mit einem Platzverweis. Die Staatsanwaltschaft Bochum ließ bereits nach dem Aufenthaltsort des Wohnungslosen suchen.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und fertigten einen Bericht für die ausschreibende Behörde an.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer
Infrastruktur, aus. Durch den entstehenden Luftsog können bei durchfahrenden Zügen unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. Übertreten Sie die auf dem Boden markierte Sicherheitslinie erst dann, wenn der Zug hält.
Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter:
Auf der Gorch-Fock-Straße hebelten bislang unbekannte Täter die Terassentür eines Einfamilienhauses auf. Sie durchsuchten mehrere Räume und flüchteten mit Goldschmuck.
Der Einbruch passierte in der Zeit von am vergangenen Donnerstag (02. Oktober) in der Zeit von 09:45 Uhr bis 12:30 Uhr.
Herten:
Am Sonntag konnte ein Anwohner der Schloßstraße vier Einbrecher beobachten.
Der Senior hielt sich in seiner Wohnung auf, als plötzlich gegen kurz nach 18:00 Uhr seine Wohnungstür aufgehebelt vor. Er konnte sich einschließen und die Polizei informieren. Die Täter durchsuchten seine Wohnung und flüchteten anschließend. Aus dem Fenster konnte er vier Personen mit Kapuzen erkennen, die mit einem Kombi (Kennzeichen aus Witten) davonfuhren. Was entwendet wurde, steht noch nicht fest.
Nach einem Einbruch auf der Feldstraße bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Unbekannte Täter hebelten am Donnerstagnachmittag (15:30 Uhr bis 21:00 Uhr) zunächst ein Gartentor und dann das Fenster eines Wintergartens eines Wohnhauses auf. Sie durchsuchten mehrere Räume und flüchteten vermutlich über den Einstiegsweg. Ob etwas entwendet wurde, ist aktuell noch unklar.
An der Zechenstraße brachen bislang unbekannte Täter in eine Doppelhaushälfte ein. Dazu hebelten sie die Terassentür auf. Die Tatzeit liegt zwischen Freitag (11:00 Uhr) und Samstag (13:20 Uhr). Es ist noch unklar, ob die Täter Gegenstände mitgenommen haben.
Mit Schmuck flüchteten Unbekannte am Samstagabend (ca. 19:40 – 19:45 Uhr) nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Hohewardstraße. Zeugen konnten zu diesem Zeitpunkt zwei Männer (schwarze Kleidung, dunkle Haare, ca. 1,75 Meter – 1,80 Meter, 30-40 Jahre alt) beobachten. Sie könnten mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen.
Zwischen Samstagabend (21:00 Uhr) und Sonntagmorgen (08:30 Uhr) hebelten unbekannte Täter auf der Kronstädter Straße ein Küchenfenster eines Einfamilienhauses auf. Sie durchsuchten das gesamte Objekt. Es ist aktuell noch unklar, ob die Täter etwas gestohlen haben.
Marl:
Am Freitag schlugen unbekannte Täter in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr eine Terassentür eines Wohnhauses an der Langenbochumer Straße ein. Sie durchwühlten vorrangig das Erdgeschoss und flüchteten mit Schmuck.
In der Zeit von Freitagabend bis Sonntagmorgen brachen Unbekannte in einen Kindergarten an der Neulandstraße ein. Dazu öffneten sie ein Fenster. Sie durchwühlten die Räume, nahmen aber keine Gegenstände mit.
Gladbeck:
In der Straße „Frochtwinkel“ öffneten bislang unbekannte Täter gewaltsam ein Fenster eines Kindergartens und gelangten so in die Büroräume. Die Unbekannten verließen das Objekt vermutlich ohne Diebesgut. Der Einbruch passierte zwischen Donnerstag (16:15 Uhr) und Samstag (19:00 Uhr).
Oer-Erkenschwick:
Am Samstag (18:30 Uhr bis 21:05 Uhr) brachen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus am Tulpenweg ein. Nach ersten Ermittlungen schlugen sie eine Terassentür ein. Sie stahlen Schmuck und einen Teppich.
Zeugenhinweise werden von der Kripo unter der 0800 2361 111 entgegengenommen.
Am 4. Oktober meldete eine japanische Staatsangehörige bei der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof ihren Laptop als gestohlen. Da die Ortungsfunktion des Geräts noch aktiv war, konnten die Einsatzkräfte direkt zum Standort des Laptops fahren.
Gegen 9 Uhr gab die 44-Jährige gegenüber den Beamten an, dass sie im IC 2326 (Siegen Hbf. – Dortmund Hbf.) eingeschlafen sei und ihr Rucksack mit dem Laptop nach dem Aufwachen verschwunden war.
Da sie niemanden dabei beobachtet hatte, konnte sie den Polizisten lediglich den Standort des Geräts durch die integrierte Ortungsfunktion mitteilen. Dieser war in Bewegung und konnte in Witten lokalisiert werden.
Die Beamten aus Dortmund kontaktierten umgehend die Bundespolizeiwache in Bochum. Die Einsatzkräfte fuhren nach Witten.
Am Haltepunkt Witten-Annen-Nord stellten die Beamten schließlich einen Marokkaner, der den gesuchten Rucksack bei sich trug. In diesem fanden sie auch den Laptop der Japanerin.
Der Rucksack samt Inhalt konnte der Bremerin zurückgegeben werden.
Gegen den 32-jährigen Mann, der in Olpe gemeldet ist, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.
Am 02.10.2025 um 15:51 Uhr wurde die Feuerwehr zur Polizeiwache Witten alarmiert. Dort wurde ein Briefumschlag abgegeben, indem sich vermutlich in einem Tütchen ein Pulver befunden hat. Die Feuerwehr hat den Bereich um die Polizeiwache großräumig abgesperrt, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Die verwaiste Feuer-Hauptwache wurde währenddessen von der freiwilligen Feuerwehr LE Mitte besetzt.
Weiterhin wurde die Sondereinsatzgruppe Umweltschutz alarmiert, die ebenfalls an der Hauptwache in Bereitstellung gegangen ist.
Vor Ort stellte sich heraus, dass das Tütchen verschlossen war und kein Pulver daraus ausgetreten ist.
Insgesamt waren ca. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz und in Bereitstellung.
Abschließend wurde die Einsatzstelle mit dem verschlossenen Umschlag zur weiteren Analyse der Polizei übergeben und die Feuerwehr rückte wieder einsatzbereit ein.
Eine Fahrradfahrerin (53, aus Witten) wurde bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch, 1. Oktober, an der Poststraße in Witten verletzt. Das Verkehrskommissariat sucht die beteiligte Autofahrerin sowie weitere Zeugen.
Die Wittenerin befuhr gegen 12.40 Uhr die Einbahnstraße in der für Radfahrende zugelassenen entgegengesetzten Richtung. Nach aktuellem Stand fuhr ein entgegenkommendes Auto so dicht an die Radfahrerin heran, dass diese beim Ausweichen die Kontrolle über ihr Rad verlor und stürzte.
Die Autofahrerin setzte ihre Fahrt fort, ohne sich um eine Unfallaufnahme zu kümmern.
Die Fahrradfahrerin zog sich leichte Verletzungen zu, die ambulant behandelt wurden.
Die Autofahrerin wird wie folgt beschrieben: ca. 60 Jahre alt, graue, schulterlange Haare, helles Oberteil, darüber vermutlich ein grauer „Hausmeisterkittel“. Bei dem Auto soll es sich um einen blauen VW Polo handeln.
Das Verkehrskommissariat ermittelt und bittet unter der Rufnummer 0234 909-5206 um Zeugenhinweise.
45329 E.-Altenessen-Nord: Am Sonntagnachmittag (28. September) nahmen zivile Einsatzkräfte einen 30-jährigen Guineer sowie einen 41-jährigen Deutschen nach einem mutmaßlichen Handel mit Betäubungsmitteln an der Altenessener Straße fest. Eine anschließende Fahrzeug- sowie Wohnungsdurchsuchung führte zur Sicherstellung von Betäubungsmitteln und Bargeld.
Gegen 14:45 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte einen Mann an der U-Bahnhaltestelle „Karlsplatz“ beim Verkauf von Betäubungsmitteln. Zuvor hatte er ein Wohnhaus an der Altenessener Straße verlassen, zu dem er nach dem Handel zurückkehrte. Kurze Zeit später verließ er das Haus erneut, diesmal zusammen mit einem weiteren Mann. Gemeinsam fuhren sie mit einem VW Golf zur Stankeitstraße, wo der erste Mann erneut an einer dortigen U-Bahnhaltestelle Betäubungsmittel verkaufte.
Die Käuferin wurde wenig später auf der Altenessener Straße kontrolliert und händigte fünf Bubbles mit Kokain aus.
Währenddessen fuhren die beiden Tatverdächtigen mit dem Fahrzeug erneut zur Haltestelle „Karlstraße“, wo es mutmaßlich zu einem weiteren Handel mit Betäubungsmitteln kam. Gegen 18:10 Uhr suchten sie kurzzeitig wieder das Wohnhaus auf der Altenessener Straße auf und setzten sich daraufhin wieder in den VW Golf.
Die zivilen Einsatzkräfte reagierten schnell, umstellten das Fahrzeug und nahmen die beiden Tatverdächtigen erfolgreich fest. Die beiden Männer wurden als ein 30-jähriger Guineer aus Essen und ein 41-jähriger Deutscher aus Witten identifiziert.
Bei einer Durchsuchung des Pkw fanden die Beamten ca. 6g Marihuana in Alufolie, 19 Bubbles mit Kokain (rund 9g brutto) sowie über 600 EUR Bargeld. Daraufhin durchsuchten die Kräfte die betroffene Wohnung in dem Haus an der Altenessener Straße. Insgesamt fanden die Beamten in der Wohnung, im Briefkasten sowie im Keller über 24g Kokain, etwa 24g Heroin und 70g Cannabis (jeweils brutto).
Die Betäubungsmittel sowie das Bargeld wurden sichergestellt. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wird nun wegen illegalen Handels mit einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel ermittelt. /RB
Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr Pressestelle Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) Fax: 0201-829 1069 E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de
Der Countdown läuft: Noch bis Mittwoch, 8. Oktober 2025, können sich Interessierte mit Abitur oder voller Fachhochschulreife für das duale Studium bei der Polizei NRW bewerben. Studienstart ist am 1. September 2026.
Bewerben können sich außerdem Personen, die eine mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender dreijähriger Berufstätigkeit vorweisen können. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern ebenso an Berufswechsler sowie Studienabbrecher, die sich jetzt noch online bewerben können.
Zudem gibt es die Gelegenheit, sich am kommenden Donnerstag persönlich über den Polizeiberuf im KundenCenter der Arbeitsagentur zu informieren.
Die Personalwerberin des Polizeipräsidiums Bochum, Nicole Schüttauf, beantwortet dort alle Fragen zum Bildungsgang „FOS Polizei“ und zum dualen Studium in den gehobenen Polizeivollzugsdienst mit den Schwerpunkten „Einsatz“ und „Ermittlungen“ (Kriminalpolizei).
Die Veranstaltung findet am 2. Oktober von 16.00 bis 17.30 Uhr im KundenCenter der Arbeitsagentur Bochum (Universitätsstraße 66, 44789 Bochum) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Interessierte können auch gern spontan vorbeischauen.
„Der Scheibenwischer funktioniert nicht mehr? Kein Problem, dann verbaut man einfach einen Kippschalter am Armaturenbrett, mit dem man den Wischer betätigen kann“ – dachte sich wohl der Halter eines Kleintransporters, den Einsatzkräfte der Polizei in Witten kontrollierten.
Das Problem: Abgesehen davon, dass der Wischer durch diese Eigenkonstruktion nur noch auf schnellster Stufe lief, blieb er beim Ausschalten mitten auf der Windschutzscheibe stehen. So ein Eingriff in die Elektronik führt zudem zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Und nicht nur das: Weiterhin hatte der Kleintransporter abgefahrene Reifen, defekte Leuchten, mehrere blinkende Kontrollleuchten, Ölverlust und vieles mehr – insgesamt 44 Mängel stellte ein unabhängiger Sachverständige bei der anschließenden Vorführung fest.
Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei am Montag, 29. September, in Witten den Verkehr und ahndeten zahlreiche Verstöße – von Geschwindigkeitsüberschreitungen über das Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel bis hin zum Verstoß gegen die Sicherungspflicht von Kindern. Vier Fahrzeugführer waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.
Auch zukünftig wird die Direktion Verkehr regelmäßige Schwerpunkteinsätze in Witten, Bochum und Herne durchführen.
Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Stuttgart (BPOLI KB Stuttgart) hat in den frühen Morgenstunden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal einen mutmaßlichen Schleuser und Beschaffer von gefälschten Dokumenten festgenommen und zeitgleich vier Wohnungen und zwei Geschäftsräume durchsucht.
Bei den Wohnungsdurchsuchungen in Nordrhein-Westfalen wurde ein 32-jähriger syrischer Staatsangehöriger als mutmaßlicher Organisator von Schleusungen und Beschaffer von gefälschten Identitätsdokumenten festgenommen. Der Schleuser besitzt eine befristete Aufenthaltsgestattung für Deutschland.
Seit Januar 2025 ermittelt die BPOLI KB Stuttgart im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bochum und später im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen den 32-jährigen syrischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern und der Urkundenfälschung.
Zusätzlich in den Fokus der Ermittelnden rückten seine drei Brüder und eine weitere männliche Person, die unter anderem als Unterstützer, Organisatoren, Finanzdienstleister und Fahrzeugbeschaffer an den Schleusungen mitgewirkt haben sollen. Gegen diese vier Beschuldigten wurden jeweils Durchsuchungsbeschlüsse für ihre Meldeadressen in Nordrhein-Westfalen erwirkt.
Es handelt sich bei den Personen um insgesamt drei männliche syrische Staatsangehörige im Alter von 31, 29 und 26 Jahren. Alle Personen besitzen eine befristete Aufenthaltserlaubnis für Deutschland. Weiterhin konnte ein deutsch-irakischer Staatsangehöriger im Alter von 42 Jahren als mutmaßlicher Unterstützer der Schleuserhandlungen ermittelt werden.
Den insgesamt fünf Beschuldigten wird vorgeworfen, arbeitsteilig und einem gemeinsamen Tatplan folgend syrische Staatsangehörige, die über keine einreise- und aufenthaltslegitimierenden Dokumente verfügten, für eine Schleusung angeworben und nach Deutschland verbracht zu haben. Die Schleusungen sollen mit Hilfe von LKW über die türkisch-griechische Grenze Richtung Europa durchgeführt worden sein.
Weiterhin soll der 32-jährige festgenommene syrische Organisator den Geschleusten gegen Bezahlung gefälschte Identitätsdokumente verschafft haben, damit diese mittels eines Flugzeugs in Deutschland einreisen konnten. Nach mehrmonatigen Ermittlungen konnten die Tatverdächtigen schließlich identifiziert werden.
Die Wohnungsdurchsuchungen fanden in Mettmann, Bonn, Witten sowie in Sprockhövel in Nordrhein-Westfalen statt. Unter den festgestellten Beweismitteln befinden sich mehrere Mobiltelefone und Dokumente. Bei der Durchsuchung in Witten wurde zudem eine funktionsfähige halbautomatische Pistole aufgefunden.
Der Festgenommene wird heute dem Haftrichter am Amtsgericht Wuppertal vorgeführt.
Insgesamt waren rund 120 Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei im Einsatz.
Rückfragen bitte an:
Staatsanwaltschaft Wuppertal Pressestelle OStA Baumert Telefon: 02025 748-410
Original-Content von: Bundespolizeidirektion Stuttgart, übermittelt durch news aktuell
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