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Die Zukunft auf
Zeche Theresia ist ungewiss

Wie geht es weiter bei den Muttenthalbahnern?

Mit gemischten Gefühlen blickt Hannsjörg Frank, erster Vorsitzender ArGe Muttenthalbahn e.V., in die Zukunft. Zwar nimmt der Wiederaufbau der Lokhalle endlich konkrete Formen an, aber gleichzeitig geht dem Verein das Geld aus.

Mit dem Wiederaufbau der durchs Hochwasser im Jahr 2021 schwer beschädigten Lokhalle wird in Kürze begonnen, und wenn alles nach Plan läuft, ist die Halle bis zum Jahresende wieder bezugsfertig.

Etwas länger dauern wird die Erneuerung von 120 Meter Gleisen auf dem Gelände. Unter anderem müssen knapp 200 Schwellen ausgetauscht werden, die nach dem Hochwasser von einer dicken Schlammschicht bedeckt waren und vergammelt sind.

Finanzielle Sorgen muss sich der Verein diesbezüglich nicht machen, denn die Kosten von rund 900.000 Euro für alle Arbeiten werden komplett vom Hochwasserfonds des Landes NRW übernommen. 

„Wir sind ebenfalls froh und dankbar, dass der Betrieb durch gute Besucherzahlen wieder gut läuft“, sagt Hannsjörg Frank. Also alles Friede, Freude, Eierkuchen? Pustekuchen! „Die immense Preissteigerung in allen Bereichen frisst uns auf“, sagt der erste Vorsitzende und verweist auf Gebäudeversicherungen, Energiekosten und Heizkosten.

Kein Geld mehr für Besuchertransport

Dazu kommt der Wegfall von ehemals gezahlten Aufwandsentschädigungen für Sonderveranstaltungen des Stadtmarketings. Während beispielsweise der Bürgerbusverein Wengern nach wie vor Geld für den Besuchertransport beim Muttentalfest bekommt, gehen die Muttentalbahner leer aus.

„Deshalb wird es finanziell sehr eng. Wir können nicht noch mehr Tage öffnen, weil unsere ehrenamtlichen Mitglieder zum Teil auch am Wochenende arbeiten und sich jeden Termin freischaufeln müssen“, so Hannsjörg Frank.

Neben finanzieller Unterstützung sucht der Verein, der im kommenden Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, vor allem auch neue Mitglieder, die sich in der Cafeteria und/oder im Außenbereich engagieren möchten. Interessenten, die Spaß an der spannenden und außergewöhnlichen Gruben-und-Feldbahn-Thematik haben, können sich bei Hannsjörg Frank unter der Rufnummer 0177 – 493 85 04 melden.

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