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10 Prüflinge fielen durch

35 neue Jäger mit Jagdschein an Ennepe und Ruhr

Wer in Deutschland die Jagd ausüben will, benötigt einen Jagdschein. Grundlage dafür ist die erfolgreiche Teilnahme an der Jägerprüfung. Im vergangenen Jahr konnten sich darüber im Ennepe-Ruhr-Kreis 35 Männer und Frauen freuen. 

Die 2025er-Statistik der Unteren Jagdbehörde im Schwelmer Kreishaus verrät zudem: 10 Prüflinge fielen beim sogenannten „Grünen Abitur“ mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Aufgaben durch. Zum Vergleich: 2024 waren 44 Personen erfolgreich und 5 erfolglos gewesen. 

„Bestehen kann nur, wer ausreichende Kenntnisse in den Bereichen Tierarten und Naturschutz, Wildkrankheiten und Jagdhunde, Waffentechnik und Landschaftsrecht sowie der Behandlung des erlegten Wildes nachweist“, erläutert Peter Größ, Sachgebietsleiter Allgemeine Ordnungs- und Verkehrsangelegenheiten der Kreisverwaltung. 

Multiple-Choice-Test

Erste Hürde auf dem Weg zum Jagdschein ist dabei ein Multiple-Choice-Test mit 100 Fragen. Zu beantworten ist beispielsweise, für welche Wildarten ein Nachtjagdverbot besteht und welche Faktoren die Flugbahn eines Geschosses beeinflussen, wie man junge Bäume vor Nageschäden durch Wildkaninchen schützt und wie lang Schwarzwild trägt. 

Sind genügend Kreuze richtig gesetzt, gibt es die Zulassungen für die Schießprüfung und die mündlich-praktische Prüfung. „Sitzend und freihändig gilt es, aus Entfernungen zwischen gut 30 und 100 Metern feste und bewegte Scheiben in Tierform sowie Kipphasen zu treffen“, so Größ. Nicht weniger anspruchsvoll geht es ohne Büchse und Flinte weiter. In Dreiergruppen stellen sich die Bewerberinnen und Bewerber für gut neunzig Minuten einer Prüfungskommission.

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