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Ab Herbst soll dort
trainiert werden können

Richtfest für neue  Vormholzer Sporthalle

Mit zahlreichen geladenen Gästen wurde das Richtfest der neuen Sporthalle in Vormholz gefeiert. Der erfolgreiche Abschluss des Rohbaus markiert einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu einer modernen und nachhaltigen Sportstätte für Schulen und Vereine.

Zu den Gästen zählten neben Vertretern aus Verwaltung, Politik und Bau auch die Vormholzer Grundschule, die Hardenstein-Gesamtschule, die benachbarte Kita sowie Vertreter örtlicher Sportvereine, die die neue Halle künftig nutzen werden.

Bürgermeister Dirk Leistner begrüßte die Anwesenden und unterstrich die besondere Bedeutung des Projekts für den Stadtteil Herbede. „Was hier entsteht, ist eine nachhaltige, barrierefreie und architektonisch ansprechende Halle, die beiden Schulen und den Vereinen gleichermaßen zugutekommt. Sport stärkt Gesundheit, Gemeinschaft und den Zusammenhalt im Stadtteil“, sagte Dirk Leistner.

Den traditionellen Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Richtspruch. Anschließend wurde der Richtkranz unter dem Hallendach angebracht, begleitet vom symbolischen Glaswurf, der dem Bau Glück und Segen wünschen soll. Die Fertigstellung ist für Oktober 2026 vorgesehen.

Jahrelange Wartezeit endet

Für Schulen und Vereine endet damit eine jahrelange Wartezeit, die mit dem Ausweichen auf andere Sporthallen im Stadtgebiet oder die Traglufthalle verbunden war, die niemand so wirklich leiden konnte.

„Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig die Halle für Schulsport und Vereine ist“, sagt Dirk Leistner, dessen drei Kinder die Hardenstein-Gesamtschule besucht haben. „Das Projekt ist eine wichtige Grundlage für die nächsten Jahre und zeigt, dass Politik auch für die Menschen arbeitet“, führt er aus.

Auch Thomas Schmidt vom Stadt-Sport-Verband begrüßt es, dass Sport in Herbede bald wieder in einer geeigneten Halle betrieben werden kann: „Wir freuen uns, dass Herbeder Vereine, die jahrelang im Stadtgebiet unterwegs sein mussten, nun eine neue Heimat finden. Und es wäre schön, wenn der HSV Herbede bald wieder seine alte Stärke aufbauen könnte.“

Denn der Herbeder Handballverein hatte unter der Übergangslösung, dass die Trainingseinheiten zum Großteil entweder in der Husemannhalle oder in der Jahnhalle stattfanden, besonders zu leiden. Weil viele Eltern es satt hatten, ihre Kinder ständig durchs gesamte Stadtgebiet zu kutschieren, musste die Jugendabteilung im vergangenen Jahr komplett aufgelöst werden. Auch die Notlösung „Traglufthalle“ war nicht förderlich für den Vereinssport, wie Claudia Isemann, Kassiererin beim HSV Herbede, sagt: „Wir freuen uns, dass wir endlich wieder eine Trainingsstätte bekommen, die mit weniger Verletzungen verbunden ist. Denn der Boden in der Traglufthalle ist unglaublich hart. Dazu kommt, dass es dort im Sommer sehr, sehr heiß ist. Ein Problem bleibt allerdings: Die Spiele müssen weiterhin in der Jahnhalle stattfinden.“

Denn weil die neue Halle mitten im Wohngebiet und damit sehr nah an vielen Nachbarn liegt, darf dort aufgrund neuer Richtlinien kein Spielbetrieb stattfinden. Bei der an selber Stelle abgerissenen Horst-Schwartz-Halle war das seinerzeit kein Thema.

Daran arbeiten möchte die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Günzel (SPD). „Es ist schön und wichtig, dass die neue Halle entstanden ist, aber es löst nicht das Problem der Ligaspiele“, sagt sie. „Wir werden weiter darauf drängen, dass an Stelle der Hardensteinhalle endlich die ebenfalls geplante Dreifachsporthalle mit Tribüne gebaut wird.“

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