Bei einem Alleinunfall in Witten-Bommern am Freitag, 20. Juni, hat sich ein 71-jähriger Kölner schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 71-Jährige gegen 13.45 Uhr mit seinem Pedelec den Ruhrtal-Radweg in Richtung Wengernstraße.
Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Kölner die Kontrolle über sein Pedelec und stürzte. Der Kölner zog sich schwere Verletzungen zu. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Das zuständige Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst haben 2025 erneut die Chance, sich mit ideenreichen und kreativen Werken um den „Kunstpreis Ennepe-Ruhr“ zu bewerben.
Im Rahmen der landesweiten Initiative „Sicher im Straßenverkehr“ war das Polizeipräsidium Bochum mit einer ganz besonderen Aktion in Witten unterwegs – und bekam dabei tatkräftige Unterstützung von kleinen Verkehrsexpertinnen und -experten.
Am Dienstagmorgen, 17. Juni, hieß es an der Hellwegschule und der AWO-Kita Heven: raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Straßenverkehr – natürlich nur im übertragenen Sinne. Gemeinsam mit den Polizistinnen und Polizisten führten die Kinder Geschwindigkeitskontrollen durch. Doch statt nur erhobener Zeigefinger gab’s auch jede Menge Lob.
Denn wer sich an die Tempolimits hielt, wurde nicht geblitzt, sondern belohnt – mit einem selbst gestalteten „Dankzettel“ und dankenden Worten zur Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit und Rücksichtnahme. Ganze 180 dieser bunten Danksagungskarten wurden verteilt.
Weniger erfreulich: Vier Autofahrende hatten es etwas zu eilig und hielten sich nicht an das vorgegebene Tempo – sie bekamen einen „Denkzettel“ in Form eines Verwarnungsgeldes.
Die Aktion war für alle Teilnehmenden ein voller Erfolg und die Resonanz bei den Kindern, Eltern und Schulen durchweg positiv.
Unser Appell zum Schluss: Fahren Sie vorsichtig und langsam, besonders rund um Schulen und Kitas. So können auch Sie zur Schulwegsicherung unserer Kinder beitragen.
Es geht voran mit der neuen Feuerwache in Wengern. Der Rohbau steht längst, mittlerweile sind alle Leitungen verlegt, die Estriche werden gegossen, die Wände innen verputzt, es wird fleißig gearbeitet.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitag, 13. Juni, in Witten ist ein 75-jähriger Kradfahrer aus Dortmund schwer verletzt worden.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr eine 65-jährige Wittenerin gegen 10.15 Uhr mit ihrem Pkw die Dortmunder Straße stadtauswärts. In Höhe der Hausnummer 51 beabsichtigte sie, nach links in eine Einfahrt abzubiegen. Ein ihr entgegenkommender Pkw hielt an, um ihr das Abbiegen zu ermöglichen. Daraufhin bog die Wittenerin in die Einfahrt ein.
Zur gleichen Zeit näherte sich auf der Gegenfahrbahn ein entgegenkommender 75-jähriger Kradfahrer, der an den wartenden Fahrzeugen vorbeifuhr. Dabei kam es zur Kollision mit dem abbiegenden Pkw der Wittenerin.
Der 75-jährige Kradfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Erfolgreicher Schlag gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung: Das Polizeipräsidium Bochum hat gemeinsam mit seinen Ordnungspartnern mehrere Massagesalons in Bochum, Herne und Witten durchsucht.
In enger Kooperation mit Kräften des Zolls, der hiesigen Ordnungs- und Ausländerbehörden sowie dem Bauordnungsamt der Stadt Bochum durchsuchte die Polizei am Freitagnachmittag, 6. Juni, sieben Massagesalons – fünf in Bochum, einen in Herne und einen in Witten. Unterstützung erhielten die Beamten außerdem von der Hilfsorganisation „Fachstelle eine Welt des evangelischen Kirchenkreises Herne“, die sich nach Abschluss der Maßnahmen um die Betroffenen kümmerte.
Der konzentrierten Aktion waren umfangreiche Vorermittlungen vorausgegangen, die den Verdacht des Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung und nicht genehmigten Prostitution aufwarfen. Dabei geht es um Frauen aus dem asiatischen Raum, die unter einem Vorwand nach Deutschland gebracht werden und dort sexuell ausgebeutet werden.
Insgesamt wurden in den Massagesalons 23 Personen angetroffen. Die Polizei nahm sieben Personen vorläufig fest (fünf in Bochum, zwei in Witten). Die Beamten schrieben Anzeigen wegen illegalen Aufenthalts sowie nicht angemeldeter Prostitution (vier in Bochum, zwei in Herne und eine in Witten). In Bochum wurde ein Abschiebehaftbefehl vollstreckt, in Witten stellten die Beamten Bargeld sicher, zudem wurde der Zoll wegen Steuerverstößen in mehreren Fällen aktiv.
Die Durchsuchungen lieferten den Ermittlerinnen und Ermittlern umfangreiche Erkenntnisse, die als Basis für mögliche Folgeermittlungen genutzt werden sollen.
Die Ermittlungen des federführenden Kriminalkommissariats 12 dauern an.
Der ehemalige Kotten Rosendahl, heute Alte Str. 17, befindet sich seit jeher an einer markanten Stelle, nämlich in der ersten scharfen Linkskurve der Straße.
Sie gaben sich als Techniker eines Telefonunternehmens aus und entwendeten Schmuck. Die Kriminalpolizei fahndet jetzt nach den beiden Trickdieben.
Die Tat ereignete sich am Dienstag, 10. Juni, im Bereich der Herner Bahnhofstraße. Gegen 10.15 Uhr klingelten die Täter bei der 83-Jährigen und gaben vor, den Glasfaseranschluss testen zu wollen. Als sie schließlich in die Wohnung gelassen wurden, lenkte einer der Männer die Seniorin ab, während der andere nach Wertsachen suchte. Mit ihrer Beute (nach ersten Erkenntnissen Schmuck) entfernten sich die Männer kurz darauf.
So werden die Täter beschrieben:
1. Täter, der "Jüngere": männlich, 20-25 Jahre alt, 175-180 cm
groß, schlank, kurze, mittelblonde Haare, schwarzer Anorak.
2. Täter, der "Ältere": männlich, 45-50 Jahre alt, ca. 170 cm
groß, schlank, schwarze kurze Haare, schwarzer Anorak.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.
Mit Rat und Tat zur Seite stehen älteren Menschen die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei. 60 Ehrenamtliche sind in Bochum, Herne und Witten aktiv und beraten Interessierte unter anderem zu den Themen Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 909-4055.
Am Sonntag, 8. Juni, gegen 14 Uhr ereignete sich in Witten ein Alleinunfall, bei dem ein 73-Jähriger aus Haan schwer verletzt wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 73-Jährige mit seinem Fahrrad die Bochumer Straße in Richtung Crengeldanzstraße. In Höhe der Hausnummer 19 beabsichtigte er, die Straßenbahnschienen zu überqueren, verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte.
Durch den Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitagabend (06.06.) versuchte ein Autofahrer vor den Einsatzkräften der Autobahnpolizei zu flüchten. Der Mann war deutlich zu schnell unterwegs und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Gegen 21:20 Uhr fuhren Beamte der Autobahnpolizei mit einem zivilen Streifenwagen auf der A 45 in Richtung Oberhausen, um Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Dabei fiel ihnen ein Audi auf, der die zulässige Geschwindigkeit von 100 km/h deutlich überschritt – nach Abzug der Toleranz stellten die Beamten eine Geschwindigkeit von 140 km/h fest.
Die Beamten beschlossen, das Auto anzuhalten. Nachdem die Beamten das Blaulicht einschalteten und Anhaltesignale gaben, verlangsamte der Fahrer seinen Audi zunächst. Plötzlich beschleunigte er jedoch stark, überholte die Zivilstreife und fuhr auf die A 448 in Richtung Witten.
Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und forderten Verstärkung an. Die gefahrene Geschwindigkeit betrug zwischenzeitlich über 200 km/h, andere Verkehrsteilnehmer wurden glücklicherweise nicht gefährdet. An der Anschlussstelle Bochum-West verließ der Fahrer schließlich die Autobahn, musste jedoch hinter wartenden Fahrzeugen an einer roten Ampel anhalten. Den Beamten gelang es dadurch, den Audi zu blockieren und eine Weiterfahrt zu verhindern.
Unter Vorhalt der Dienstwaffe forderten die Beamten den Fahrer auf, aus seinem Audi zu steigen. Dieser schloss sich jedoch im Auto ein und filmte stattdessen die Einsatzkräfte. Erst nach der Androhung, die Seitenscheibe einzuschlagen, stieg der Mann schließlich aus. Dabei verhielt er sich verbal aggressiv und ignorierte alle polizeilichen Anweisungen. Die Beamten brachten den Mann zu Boden und legten ihm Handschellen an. Dabei leistete er Widerstand. Ein 25-jähriger Beamte wurde dadurch leicht verletzt, verblieb jedoch dienstfähig.
Bei dem Mann handelt es sich um einen 61-Jährigen aus Nachrodt-Wiblingwerde. Eine Abfrage in den polizeilichen Auskunftssystemen ergab, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Bei einer Durchsuchung des Audis fanden die Beamten einen offenbar gefälschten Führerschein. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 61-Jährige der Reichsbürgerszene zuzuordnen ist.
Die Beamten stellten das Auto, das Handy des 61-Jährigen und den gefälschten Führerschein sicher. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann die Polizeiwache verlassen. Ihn erwarten nun eine Vielzahl an Strafverfahren, unter anderem wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, der Teilnahme an einem verbotenen KFZ-Rennen (§ 315 d StGB) und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Hinweis für Medienschaffende: Rückfragen zu dieser Meldung richten Sie bitte ab Dienstag (10.06.) zu den Geschäftszeiten an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Am Donnerstagmittag kam es am Kemnader See zu einem großen Feuerwehreinsatz. Ein Segelboot war auf dem See gekentert, woraufhin eine Person aus dem Wasser gerettet werden musste. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.
Um 12:10 Uhr meldeten Passanten am Kemnader See ein gekentertes Segelboot mitten auf dem See zwischen den Häfen Heveney und Oveney. Zudem gaben sie an, dass sich eine Person im Wasser sowie eine weitere Person auf dem gekenterten Boot befinden sollten. Aufgrund der Meldung wurden von der Feuerwehrleitstelle Einsatzkräfte der Feuerwehren Bochum und Witten zu den beiden Uferseiten des Kemnader Sees alarmiert. Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage: Das gekenterte Segelboot trieb seitlich auf dem Wasser, und eine Frau saß auf dem Bootsrumpf. Ein Mann schwamm mehrere Meter entfernt im Wasser und wartete dort auf Hilfe.
Mitarbeiter des Freizeitzentrums Kemnade waren zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem Motorboot an der Unglücksstelle eingetroffen und hatten mit der Sicherung des Bootes begonnen. Ihnen gelang es, die Frau vom Boot zu retten und das Segelboot wieder aufzurichten. Anschließend brachten sie auch den Mann in Sicherheit. Am Ufer wurden die beiden Personen vom Rettungsdienstpersonal untersucht, beide hatten das Kentern glücklicherweise unverletzt überstanden. Das Segelboot wurde in den Hafen Heveney geschleppt und dort gesichert.
Nach knapp 30 Minuten konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum vor Ort.
In letzter Zeit fallen vermehrt Kinder mit vermeintlich kindgerechten E-Scootern im Straßenverkehr auf. Doch was wie ein praktisches Fortbewegungsmittel aussieht, kann schnell zur Gefahr werden – mit rechtlichen und gesundheitlichen Folgen. Die Polizei Bochum reagiert deshalb mit einem umfassenden Schwerpunkteinsatz am Dienstag, 10. Juni, in Herne und ruft gleichzeitig Eltern zur besonderen Aufmerksamkeit auf.
Viele der beworbenen E-Scooter für Kinder vermitteln ein harmloses Bild: bunt, leicht, elektrisch – ideal für den schnellen Weg zur Schule oder zum Spielplatz. Doch der Schein trügt. Die meisten dieser Modelle sind nicht für den öffentlichen Verkehrsraum zugelassen und dürfen ausschließlich auf Privatgelände genutzt werden. Im Straßenverkehr fehlt nicht nur die notwendige Betriebserlaubnis, sondern auch der Versicherungsschutz: mit teuren Konsequenzen im Schadensfall.
„Diese Fahrzeuge sind oft nicht versichert, nicht verkehrssicher und bergen besonders für junge Nutzerinnen und Nutzer ein enormes Unfallrisiko. Doch unabhängig von den rechtlichen Hürden entwickeln Kinder alle Fähigkeiten, die sie zur selbständigen Teilnahme am Straßenverkehr brauchen, erst im Laufe der Zeit“, warnt die Verkehrsunfallprävention der Polizei Bochum. Deshalb gilt: Zugelassene E-Scooter dürfen generell erst ab einem Alter von 14 Jahren im öffentlichen Verkehrsraum geführt werden. Eltern, die den Gebrauch dennoch zulassen, riskieren Bußgelder und möglicherweise noch weitreichendere Folgen bei einem Unfall.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, führt die Polizei Bochum am Dienstag, 10. Juni, von 7 bis 15 Uhr einen gezielten Schwerpunkteinsatz im Stadtgebiet Herne und Wanne-Eickel durch. Im Fokus stehen dabei nicht nur Kinder auf E-Scootern, sondern generell das Verhalten von und gegenüber Rad- und E-Scooterfahrenden im Straßenverkehr. Zudem wird es einen Infostand der Verkehrsunfallprävention ab 10 Uhr am Gysenberg im Bereich der Sporthalle geben.
Am 5. Juni soll ein Mann eine Frau in den Gleisbereich des Bahnhofs Witten gestoßen haben. Als sie den Gefahrenbereich wieder verlassen wollte, soll er sie mit einem Messer bedroht und so am Verlassen des Gleisbereichs gehindert haben. Der Lokführer eines Güterzugs musste eine Schnellbremsung einleiten, um die junge Frau nicht zu erfassen.
Gegen 01:10 Uhr alarmierten Mitarbeiter der DB Sicherheit die Bundespolizei Dortmund und baten um Unterstützung. Die Sicherheitskräfte befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits in einer S-Bahn auf dem Weg zum Dortmunder Hauptbahnhof. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte auf dem Bahnsteig zu Gleis 5 auf die Mitarbeiter der Bahn und eine 20-jährige Frau.
Diese berichteten, dass sie der Frau zuvor am Hauptbahnhof Witten aus dem Gleisbereich geholfen hatten. Ein Güterzug leitete eine Schnellbremsung ein, um die Frau nicht zu erfassen. Auf Nachfrage gab die Dortmunderin an, dass sie sich wartend auf dem Bahnsteig in Witten aufgehalten habe, als unvermittelt ihr 19-jähriger Ex-Freund erschienen sei, sie verbal beleidigt und anschließend in den Gleisbereich geschubst habe. Dabei blieb sie unverletzt, der Wohnungslose bedrohte sie jedoch mit einem Messer, sodass sie den Gefahrenbereich nicht verlassen konnte. Sie flüchtete durch den Gleisbereich, bis der Zug vor ihr zum Stehen kam und einer der beiden Sicherheitsmitarbeiter ihr aus dem Gefahrenbereich half.
Die Uniformierten trafen auch den gebürtigen Dortmunder, der ebenfalls die S-Bahn bis zum Dortmunder Hauptbahnhof genutzt hatte, an. Nach erfolgter Belehrung äußerte der 19-Jährige lediglich, dass alles Quatsch sei und seine Ex-Freundin krank sei. Die Einsatzkräfte brachten alle Beteiligten in die Wache am Hauptbahnhof, wo ihre Identitäten zweifelsfrei festgestellt wurden. Bei einer Durchsuchung des bereits polizeibekannten Mannes fanden diese zudem ein Einhandmesser und beschlagnahmten es.
Da es nach Aussage der 20-Jährigen auch im Vorfeld vermehrt zu Polizeieinsätzen mit dem jungen Mann gekommen war, hielten die Bundespolizisten Rücksprache mit der Polizei in Dortmund und Bochum. Diese bestätigten die Einsätze. Aufgrund der Gesamtumstände wurde dem Tatverdächtigen die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Die Polizisten brachten ihn in das Gewahrsam der Polizei Bochum.
Die Bundespolizei sicherte das Videomaterial und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung, Nötigung und versuchter Körperverletzung ein.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 – 1012 Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de X (Twitter): @BPOL NRW
Ab 10.30 Uhr treten am Sonntag den 15. Juni insgesamt acht Mannschaften bei den StadtGrundschulMeisterschaften Handball im TuS Bommern Sportzentrum an.
Am Dienstagabend, 3. Juni, hat ein alkoholisierter Wittener (41) einen Alleinunfall verursacht. Die Polizei nahm den aggressiven Mann vorläufig fest.
Zeugen meldeten den Unfall gegen 20.40 Uhr im Bereich Diakonissenstraße. Nach bisherigem Stand war ein 41-jähriger Autofahrer aus Witten in Richtung Pferdebachstraße unterwegs und kollidierte in Höhe der Hausnummer 59 mit einem geparkten Pkw.
Als die Polizeibeamten zur Unfallaufnahme eintrafen, tischte der 41-Jährige ihnen eine unglaubwürdige Geschichte auf: Seine Begleitung, die das Auto gefahren haben soll, hätte einem Kind ausweichen müssen und so die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Doch die Zweifel an seiner Version wuchsen schnell – so bestätigten mehrere Zeugen vor Ort, dass der Mann alleine im Auto gesessen und den Unfall verursacht haben soll. Auch die Sitzstellung des Fahrersitzes bekräftigte den Eindruck.
Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der Mann den Beamten und Zeugen gegenüber sehr aggressiv. Zudem stellten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes fest.
Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest bei dem Wittener ergab einen Wert von 2,48 Promille. Auch gab der Mann an, Cannabis konsumiert zu haben. Die Polizisten nahmen ihn zwecks Blutprobenentnahme mit zur Wache. Dort leistete der 41-Jährige erheblichen Widerstand, weshalb er vorläufig festgenommen wurde. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen – er muss sich unter anderem wegen der Straßenverkehrsgefährdung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr: Die Polizei beteiligte sich am Dienstag, 3. Juni, mit einem Schwerpunkteinsatz in Bochum, Herne und Witten an der Aktion „sicher.mobil.leben“. Die Beamten ahndeten zahlreiche Verstöße.
Ziel der bundesweiten Aktion ist es, insbesondere die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu erhöhen. Primär für mehr Schulwegsicherheit gingen die Polizeikräfte unter dem Motto „Kein Leben riskieren – konzentrieren“ gezielt gegen die Hauptunfallursachen vor:
- Ablenkung, etwa durch Handys,
- Abbiegen sowie
- zu hohe Geschwindigkeit.
Die Kontrollstellen errichtete die Polizei jeweils an Schulzentren in Bochum, Herne und Witten. Insgesamt wurden 389 Fahrzeuge kontrolliert, 200 davon im Bereich von Schulen, 119 vor Kitas und 70 an anderen Orten.
Die Polizei ahndete dabei 224 Verstöße, darunter 13 Fälle von Ablenkung, 34 Fälle von gefährlichem Abbiegen, außerdem 98 Geschwindigkeitsverstöße sowie 38 Parkverstöße vor Schulen und Kitas. Zwei Kinder waren im Auto nicht richtig gesichert.
Die Polizei wird auch in Zukunft Schwerpunktkontrollen durchführen, um die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger im Verkehr zu erhöhen.
Hinweis: Technisch bedingt liegen diesmal leider keine lokalen Zahlen vor.
Original-Content von: Polizei Bochum, übermittelt durch news aktuell
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