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Autor: Michael Ritzki

FW-EN: Schwerverletzter Radfahrer nach Verkehrsunfall – Rettungshubschrauber im Einsatz

Feuerwehr Herdecke

FW-EN: Schwerverletzter Radfahrer nach Verkehrsunfall - Rettungshubschrauber im Einsatz

Herdecke (ots)

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Wittener Landstraße/ Ecke Loerfeldstraße zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Radfahrer.

Gegen 16:21 Uhr wurde die Feuerwehr Herdecke zu einem Verkehrsunfall auf der Wittener Landstraße alarmiert. Durch die Feuerwehr wurde die Straße gegen den fließenden Verkehr gesichert und der Rettungsdienst unterstützt.

In enger Zusammenarbeit versorgten Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr den schwerverletzten Radfahrer, für den im weiteren Verlauf ein Rettungshubschrauber angefordert wurde. Dieser landete auf der Kreuzung Nierfeldstraße / Ecke Loerfeldstraße und brachte den schwerverletzen Radfahrer nach der Erstversorgung in eine Bochumer Spezialklinik.

Parallel kümmerten sich die Einsatzkräfte um die unter Schock stehende Fahrerin sowie ihr Kind. Ein zufällig anwesender Feuerwehrmann der Feuerwehr Herdecke, der in psychosozialer Unterstützung ausgebildet ist, betreute die beiden.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und anschließend zur Unfallaufnahme blieb die Unfallstelle in alle vier Fahrtrichtungen (Wittener Landstraße Witten/Herdecke, Im Wiesengrund und Loerfeldstraße) durch die Polizei voll gesperrt.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Herdecke
Einsatzführungsdienst
Pressestelle
Fabian Westerhoff
Telefon: +49 (0)175 400 88 88
E-Mail: fabian.westerhoff@feuerwehr-herdecke.de
www.feuerwehr-herdecke.de

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POL-BO: Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Schwerpunkteinsatz in Bochum

Polizei Bochum

Bochum (ots)

Für mehr Sicherheit auf unseren Straßen kontrollierten Einsatzkräfte der Direktion Verkehr und der Bereitschaftspolizei gemeinsam mit dem Verkehrsdienst der Polizei Dortmund im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes am Dienstag, 8. Juli, an mehreren Stellen im Bochumer Stadtgebiet den Verkehr. Unterstützt wurden sie dabei vom Zoll, der Bußgeldstelle und dem Umweltamt.

In der Zeit von 8 Uhr bis 14 Uhr waren insgesamt 34 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Ein weiterer Schwerpunkt des Einsatzes in Bochum war neben Geschwindigkeitskontrollen auch die Überprüfung, ob im gewerblichen Güterverkehr die Ladungssicherung eingehalten wird oder ob die Fahrer im Stande sind, ein Fahrzeug sicher zu führen. Dabei wurden 20 Verstöße festgestellt. Zusätzlich fertigten die Beamten eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Der Zoll ermittelt in sechs Fällen wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit.

Schwerpunktaktionen wie diese sind eine von vielen Maßnahmen der Polizei. Für Ihre Sicherheit werden wir auch in Zukunft in Bochum, Herne und Witten Aktionen wie diese fortführen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Gianna Isabella Kruck
Telefon: 0234 909-1022
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
https://bochum.polizei.nrw/

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POL-BO: Fahrradunfall in Witten-Annen – Kind (12) schwer verletzt

Polizei Bochum

Witten (ots)

Am Dienstag, 8. Juli, kam es gegen 15.15 Uhr in Witten-Annen zu einem Alleinunfall, bei dem ein 12-jähriger Junge schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 12-Jährige aus Witten mit seinem Fahrrad die Holzkampstraße in Richtung Annenstraße. Zeitgleich fuhr ein weiterer Fahrradfahrer aus der Leibnizstraße auf die Holzkampstraße.

Um eine mögliche Kollision zu vermeiden, leitete der 12- Jährige eine Notbremsung ein, verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte.

Er erlitt schwere Verletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Leitstelle
Telefon: 0234 909-3099
E-Mail: leitstelle.bochum@polizei.nrw.de
https://bochum.polizei.nrw/

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POL-BO: Unfallflucht: Verursacher und Geschädigter werden gesucht

Polizei Bochum

Bochum (ots)

Die allermeisten Verkehrsunfallfluchten, die wir als Polizei veröffentlichen, folgen einem Schema: Zwei oder mehr Menschen begegnen sich irgendwo im Straßenverkehr, einer von ihnen wird irgendwie verletzt – und der Verursacher flüchtet und wird infolgedessen gesucht. Doch dieser Unfall ist anders.

Zugetragen hat er sich am Samstagmorgen, 5. Juli, in Bochum-Langendreer. Doch die einzige Person, die das Ganze unmittelbar mitbekommen hat, ist eine Zeugin (54, aus Bochum), die folgendes berichtet: Gegen 8.25 Uhr beobachtete sie im Tunnel unter dem S-Bahnhof Langendreer (Hauptstraße) einen Motorroller, darauf zwei Jugendliche. Plötzlich verlor der Fahrer die Kontrolle, geriet in den Gegenverkehr und stieß dort gegen einen Zaun.

Während der Sozius vom Roller stürzte und sichtbare Verletzungen davontrug, flüchtete der Fahrer in Richtung Witten. Die Zeugin wollte sich um den Verletzten kümmern, doch der lehnte jegliche Unterstützung ab und flüchtete letztendlich zu Fuß.

Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht involviert.

So werden die Jugendlichen beschrieben:

   - Der Fahrer soll männlich und 14-16 Jahre alt gewesen sein, mit 
     schwarzem Helm, rotem Kapuzenpulli, roter Jogginghose und 
     schwarzen Balance-Schuhen.
   - Sein Sozius wird ebenfalls als männlich im selben Alter 
     beschrieben. Er soll braune Haare gehabt haben.

Daher bittet die Verkehrspolizei jetzt die Jugendlichen sowie Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0234 909-5206 zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Pressestelle
Jens Artschwager
Telefon: 0234 909 1023
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
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POL-BO: Kind (13) mit Tretroller von Auto erfasst – leicht verletzt

Polizei Bochum

Witten (ots)

Am Freitag, 4. Juli, ist ein 13-jähriges Kind bei einem Verkehrsunfall in Witten-Stockum leicht verletzt worden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand war ein 45-jähriger Autofahrer aus Castrop-Rauxel gegen 15.55 Uhr auf der Dürener Straße in Richtung Mühlenstraße unterwegs.

Zur gleichen Zeit betrat der 13-jährige Junge aus Witten mit einem Tretroller in Höhe der Hausnummer 19 die Fahrbahn, um die Dürener Straße zu überqueren.

Trotz eingeleiteter Bremsung konnte der 45-Jährige einen Zusammenstoß nicht verhindern.

Der 13-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Leitstelle
Telefon: 0234 909-3099
E-Mail: leitstelle.bochum@polizei.nrw.de
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POL-BO: Einbruch in Spielhalle – Polizei sucht Zeugen

Polizei Bochum

Witten (ots)

Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem Einbruch in eine Spielhalle an der Wittener Straße 100 und bittet um Zeugenhinweise.

In den frühen Morgenstunden des 4. Juli (Freitag) haben sich gegen 3.05 Uhr nach Zeugenaussagen drei Personen durch Aufhebeln der Eingangstür Zugang zu den Räumlichkeiten verschafft, während eine vierte Person im Auto wartete. Anschließend flüchteten sie mit ihrer Beute.

Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben: schlank, dunkel gekleidet, maskiert, Handschuhe, Basecap. Bei dem Auto soll es sich eventuell um einen grauen Audi handeln.

Nähere Angaben zur Beute stehen noch aus. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Mirella Turrek
Telefon: 0234 909-1027
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
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POL-BO: Neues Lastenrad bei der Verkehrsunfallprävention

Polizei Bochum

POL-BO: Neues Lastenrad bei der Verkehrsunfallprävention

Bochum, Herne, Witten (ots)

Die Verkehrsunfallprävention/Opferschutz des Polizeipräsidiums Bochum ist nun auch wieder auf den Straßen, Radwegen und Trassen von Bochum, Herne und Witten mit einem Lastenrad unterwegs. Die alte IDA wurde durch RIKI ersetzt.

Foliert wie ein Streifenwagen, ähnlich wie die schon vorhandenen Pedelecs, ergänzt das Lastenrad den Fuhrpark.

Nachhaltig, modern und bürgernah. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsunfallprävention/Opferschutz sind mit ihrem mobilen Infostand bei Veranstaltungen und an Hotspots unterwegs; sie freuen sich auf gute Gespräche.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Pressestelle
Jens Artschwager
Telefon: 0234 909 1023
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
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Wittener Jungstörche sind über den Berg

Wittener Jungstörche sind über den Berg

Nachdem es in den beiden vergangenen Jahren am Storchenmast im Naturschutzgebiet Ruhraue in Bommern zu zwei Dramen gekommen war, weil die Küken von den Eltern wegen fehlender Brutreife aus dem Nest geschmissen worden waren, sieht es heuer besser aus. Die Überlebenschancen für die Jungvögel sind groß.

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POL-BO: Zeugen gesucht: Falsche Polizisten bringen 90-Jährige um ihr Bargeld

Polizei Bochum

Bochum (ots)

Falsche Polizisten haben eine 90-jährige Frau aus Bochum-Werne um ihre Ersparnisse gebracht. Die echte Polizei bittet jetzt um Zeugenhinweise.

Die Tat nahm ihren Anfang mit einem Anruf am Mittwochmittag, 2. Juli: Die angeblichen Beamten tischten der betagten Bochumerin eine perfide Geschichte auf, in der es darum ging, dass ein Familienangehöriger angeblich einen tödlichen Unfall verursacht habe und nun eine Kaution gezahlt werden müsse. Um das Geld abzuholen, kam gegen 15 Uhr ein angeblicher Beamter zur Wohnung der Seniorin im Bereich des Mohnwegs. Nach der Übergabe von Geld und Schmuck entfernte sich der Betrüger mit seiner Beute.

So wird der Tatverdächtige beschrieben: männlich, ca. 170 cm groß, laut Beschreibung „etwas stabil“, dunkle, lockige Haare (Kurzhaarschnitt). Er trug ein dunkles T-Shirt sowie weiß-bunt geblümte Shorts.

Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.

Um sich vor Kriminellen zu schützen, gibt die Polizei folgende Verhaltenshinweise:

   - Auflegen ist nicht unhöflich! Die Polizei wird Sie niemals um 
     Geldbeträge oder Wertgegenstände bitten. Beenden Sie sofort das 
     Gespräch und wählen Sie den Polizeinotruf 110.
   - Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und 
     finanziellen Verhältnisse. Wenn ein Anrufer Geld oder andere 
     Wertsachen von Ihnen fordert: Legen Sie auf und besprechen Sie 
     dies mit Familienangehörigen oder Ihnen nahestehenden Personen.
   - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an 
     unbekannte Personen.

Mit Rat und Tat zur Seite stehen älteren Menschen auch die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei. 60 Ehrenamtliche sind in Bochum, Herne und Witten aktiv und beraten Interessierte unter anderem zu den Themen Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 909-4055.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Pressestelle
Jens Artschwager
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FW-EN: Technische Einsatzleitung des Ennepe-Ruhr-Kreises übt drei Tage in Münster

Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr e.V.

FW-EN: Technische Einsatzleitung des Ennepe-Ruhr-Kreises übt drei Tage in Münster

Schwelm (ots)

Am Montagmorgen meldet der Stromtrassenbetreiber Probleme bei den Umspannstationen in Witten und Hattingen. Diese gehen vom Netz. Das hat Stromausfälle in Witten, Hattingen, Wetter und Sprockhövel zur Folge.

In allen Stadtgebieten kommt es zu einer Vielzahl von Einsatzlagen unterschiedlichster Ausprägung. Automatische Brandmeldeanlagen laufen bei der Kreisleitstelle ein, Personen stecken in Aufzügen fest, bei Verkehrsunfällen kommt es zu Verletzten, die Notstromversorgung in Krankenhäusern kann nicht überall sichergestellt werden.

Als Konsequenz stellt der Landrat die Großeinsatzlage fest und lässt die technische Einsatzleitung des Kreises alarmieren. Diese nimmt mit 27 Personen um 8 Uhr den Einsatzbetrieb auf.

Damit starten die Führungskräfte aus Feuerwehren, Katastrophenschutz, Kreisverwaltung, Hilfsorganisationen und Bundeswehr in eine gut ausgearbeitete Einsatzübung am Institut der Feuerwehr In Münster.

Kreisbrandmeister Martin Weber der bei diesem Szenario die Einsatzleitung inne hat, erläutert was es mit dieser Übung auf sich hat:

Ab einer gewissen Größe eines Schadensereignisses sind die Führungsstrukturen der örtlichen Feuerwehren nicht mehr ausreichend. Dies jedoch nicht wegen nicht ausreichender Ausbildung und Fähigkeiten der Führungskräfte, sondern vielmehr weil dann eine Vielzahl weiterer Beteiligter zur Unterstützung benötigt werden. Hierzu werden andere Organisationsstrukturen inkl. der technischen Ausstattung der Einsatzleitung benötigt um die örtlichen Einsatzleitungen bei der Bewältigung der Einsatzlagen zu führen und die verfügbaren Ressourcen übergeordnet zu koordinieren. Gerade in der Anfangsphase ist es häufig so, dass noch nicht ausreichend Einsatzkräfte aufgrund der Vielzahl von Lagen in den verschiedenen Kommunen zur Verfügung stehen. Daher teilt die technische Einsatzleitung die verfügbaren Kräfte bedarfsgerecht auf die offenen Einsatzabschnitte ein und führt später weitere Kräfte nach.

Die Übungsteilnehmer haben den Stabsraum zuvor ausgestattet und einsatzbereit gemacht. Dabei war es wichtig, vollständig auf das zur Verfügung stehende Material des Kreises zurückzugreifen. Daher wurde auch der Einsatzleitwagen (ELW 2) als Kommunikationsmittel inkl. Personal mitgeführt.

Hunderte Meter Datenkabel wurden verlegt, Laptops aufgebaut, Netzwerke in Betrieb genommen, Lagekarten erstellt und alle Arbeitsplätze eingerichtet. So konnte nach der ersten Einweisung in die angenommene Lage mit der Abarbeitung begonnen werden.

„Dazu teilt sich die technische Einsatzleitung in sechs Sachgebiete. Unterstützt werden diese durch Fachberater verschiedenster Organisationen und Einrichtungen“, erklärt Thomas Neumann der als stellvertretender Leiter des Bevölkerungsschutzes bei dieser Übung die Leitung des Stabs inne hatte.

Damit sich die Übungslage immer weiter entwickelt, werden durch die fünfköpfige Übungsleitung des Institutes der Feuerwehr immer mehr Einsatzlagen eingespielt. Der Brand einer Photovoltaikanlage ist mittlerweile auf den angrenzenden Wald übergegriffen und führt zu einem Waldbrand. Das defekte Stromaggregat in einem Krankenhaus ist in Brand geraten und hat mehrere Stationen verraucht. Eine Evakuierung von 250 Patienten muss vorbereitet werden. In einem Großhandel für Feuerwerkskörper kommt es zu einem Brand in Folge zu unkontrollierten Explosionen der Feuerwerkskörper. Viele vermeintlich kleine Einsätze kommen hinzu.

Während an der Lagekarte eine Übersicht der Einsatzabschnitte der betroffenen Städte erstellt und ständig aktualisiert wird, kümmert sich das Sachgebiet 1 um die Bereitstellung von ausreichend Einsatzkräften und Fahrzeugen. In der Spitze sind es über 1.500 Kräfte. Diese werden aus ganz NRW im Kreisgebiet zusammengeführt. Geeignete Bereitstellungsräume müssen dafür gefunden werden. Das Sachgebiet 3 bringt diese Kräfte dann in den Einsatz und weist sie den unterschiedlichen Abschnitten zu. Hier muss auch priorisiert werden da nicht alle Einsatzstellen gleichzeitig bedient werden können. Während dessen kümmert sich das Sachgebiet 4 um die Versorgung. Die Einsatzfahrzeuge müssen betankt werden. Gleiches gilt für die Stromaggregate der Einheiten aber auch der stationären Einrichtungen wie Krankenhäuser und Altenheime. Dazu werden kurzerhand mehrere Tanklastzüge aus einer Raffinerie in Gelsenkirchen angefordert. Diese erfolgt real, nur dass am anderen Ende des Telefons kein Mitarbeiter des Mineralölkonzerns sondern die Übungsleitung sitzt.

Die Bevölkerung und die Medien haben einen großen Informationsbedarf. Das Sachgebiet 5 koordiniert die Medianfragen, bereitet eine Pressekonferenz vor und verfasst, in Abstimmung mit dem Krisenstab des EN-Kreises, Mitteilungen an die Bevölkerung damit diese Anlaufstellen für Notfälle haben. Denn zwischenzeitlich ist auch der Notruf in einigen Teilen ausgefallen. Ebenso muss aber auch der angekündigte Besuch des Innenministers vorberietet werden.

Damit die Kommunikation in die Einsatzabschnitte geordnet funktioniert stellt das Sachgebiet 6 die erforderliche Technik über die Fernmeldebetriebsstelle zur Verfügung. Funkskizzen werden ausgearbeitet. Der Nachrichtenaustausch zwischen allen Beteiligten muss störungsfrei laufen.

Die Fachberater des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr aber auch der Notfallseelsorge unterstützen mit Fachlichkeit und eigenen Einsatzkräften.

Das gesamte Einsatzgeschehen wird laufend dokumentiert. Und immer wieder gibt es Lagebesprechungen um alle Teilnehmer auf den aktuellen Stand zu bringen und weitere Maßnahmen zu planen.

Drei intensive Tage liegen hinter den Teilnehmern. Die Übungsleitung hat die Einsatzlage derart realistisch ausgearbeitet und immer wieder verändert, dass die Einsatzkräfte ganz schnell aus dem Übungsmodus in einen strukturierten und konzentrierten Einsatzmodus gekommen sind. Zum Nachmittag wurde die Lage „eingefroren“ und am nächsten Übungstag fortgesetzt bis dann die fiktive Ablösung übernommen hat und die Übung beendet wurde.

„Wir haben innerhalb kurzer Zeit hier eine Einsatzlage übernommen die für alle Teilnehmer eine große Herausforderung darstellt. In der Zusammensetzung hat unsere Technische Einsatzleitung noch nicht zusammen gearbeitet. Umso bemerkenswerter finde ich die Ergebnisse der letzten drei Tage. Jeder einzelne hat sein Bestes gegeben und zum Gelingen beigetragen. Das effektive und konzentrierte Arbeit an allen drei Übungstagen hat gezeigt, dass wir auch Großeinsatzlagen erfolgreich abarbeiten können“, resümiert Kreisbrandmeister und Einsatzleiter Martin Weber nach drei sehr ereignisreichen Tagen.

Der Leiter des Stabs Thomas Neumann lobt die Motivation des gesamten Teams. Haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte haben organisationsübergreifend hervorragend zusammengearbeitet. Trotz manch kritischer Situation die bewusst so eingespielt wurde, haben alle ruhig und konstruktiv gearbeitet. Die Stimmung war zu keiner Zeit angespannt. Hierfür sprach er allen seinen besonderen Dank aus.

„Natürlich hoffen wir, dass wir vor solchen Lagen verschont bleiben. Die Übung hat aber gezeigt, dass wir im Ernstfall vorbereitet sind. Das gibt mir ein gutes Gefühl“, sagt Kreisbrandmeister Weber zum Abschluss.

Und um die Wichtigkeit dieser Arbeit zu unterstreichen ist zur Verabschiedung der Übungsteilnehmer Kreisdirektor Sebastian Arlt angereist. Er dankte der gesamten technischen Einsatzleitung für das gezeigte Engagement und händigte abschließend jedem persönlich die Seminarbescheinigung aus.

Bilder: KFV-EN

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr e.V.
Jens Herkströter
Mobil: 0171-2636035
E-Mail: herkstroeter@kfv-en.de

Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr e.V., übermittelt durch news aktuell

Freiluft-Ausstellung lockt ins Muttental

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„Im Ruhrtal bei Witten, Bochum und Hattingen“ heißt die neue Fotoausstellung, die Autor und Fotograf Uli Auffermann aktuell – und passend zu seinem erst kürzlich erschienenen Bildband – im Muttental präsentiert und damit Besucher erneut zu einem besonderen Gang durch die Natur und die Bergbaugeschichte einlädt. 

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