Zum Hauptinhalt springen

Spielbetrieb aufgenommen, aber Probleme beim Training

Der Ball rollt wieder beim SV Herbede

Gute Nachrichten für den Sport in Witten und den SV Herbede: Mit dem Großspielfeld auf der Sportanlage Herbede wurde ein weiterer Kunstrasenplatz fertiggestellt.

Mitte August konnte er für den Spielbetrieb freigegeben werden. Die Erneuerung des Kleinspielfeldes dauert voraussichtlich bis zum Herbst.

Ursprünglich sollte das Großspielfeld bereits sechs Wochen eher fertig sein. Doch da man seitens der Stadt Witten bei der Planung zunächst nur an die Vereine gedacht und die Schulen vergessen hatte, wurde der Bauzeitplan kurzfristig geändert und Herbede nach hinten geschoben. Beim SVH hatten das für Unmut gesorgt. Mitglieder mussten ihren Urlaub verschieben, das traditionelle Benefizturnier wurde abgesagt, und Spiele wurden auf andere Plätze verlegt.

Zumindest der Spielbetrieb konnte also wieder aufgenommen werden. Ein Problem bleibt allerdings, dass sich die Erneuerung des Kleinspielfeldes verzögert. Aufgrund der Tatsache, dass die Schicht unter dem eigentlichen Kunstrasen marode geworden war, fallen Zusatzarbeiten an.

Riesenproblem bezüglich des Trainings

„Das ist für uns ein Riesenproblem bezüglich des Trainings“, sagt Marcus Hahn, erster Vorsitzender vom SVH. „Neben uns nutzt auch der Hammerthaler SV die Anlage. Das Kleinspielfeld wird zum Training und für Jugendspiele genutzt. In Summe nutzen acht Mannschaften in Damen-, Herren- und Altherrenbereich den kleinen Platz, die jetzt dort nicht trainieren können“, führt er aus. Und so drübbelt es sich beim Training aktuell auf dem Großspielfeld, weil sich meist immer mehrere Teams den Platz zum Training teilen müssen.

Mit der Fertigstellung des Großspielfeldes ist Herbede der nächste modernisierte Standort im städtischen Erneuerungsprogramm. Rüdinghausen war schon 2019 als erster Standort dran. Im vergangenen Jahr wurden die Plätze in Annen und Heven erneuert, die Kunstrasenplätze in Stockum und Bommern konnten im Juni dieses Jahres freigegeben werden. Als letzter Platz ist der Husemannplatz in diesem Monat fertiggestellt worden. Damit ist die Sanierung aller sieben Spielstätten abgeschlossen.

Im Jahr 2008 ist das Konzept „Ein Kunstrasenplatz für jeden Stadtteil“ gestartet. Da die „Haltbarkeit“ der Kunstrasenoberfläche bei rund 15 Jahren liegt, gehören Erneuerungen dazu. Jeder Kunstrasenplatz wird zu zwei Dritteln von der Stadt und zu einem Drittel vom jeweiligen Verein, der dafür Geld anspart, finanziert.

Schlagwörter


  • Stadtwerke Witten   Banner
  • Volksbank Bochum Witten EG