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Aus 3 mach 1

Bommern, Herbede und Wengern gemeinsam stark

Zum Jahresbeginn haben die drei evangelischen Gemeinden Bommern, Herbede und Wengern fusioniert und sind zur „Ev. Kirchengemeinde an Elbsche und Ruhr“ geworden. 

Die Fusion ist kein Einzelfall im Kirchenkreis. Auch Rüdinghausen und Annen sind zusammengelegt worden, und in Hattingen waren es gleich sechs Gemeinden.

„Dabei haben viele Faktoren eine Rolle gespielt“, erklärt der Bommeraner Pfarrer Tim Winkel. „Wir haben viele Kirchenaustritte, wir beerdigen mehr als wir taufen, und es gibt immer weniger junge Menschen, die ins Pfarramt möchten“, führt er aus.

Diese Faktoren haben in der Vergangenheit zu immer leereren Kirchen geführt und gleichzeitig zu immer weniger Hirten, die ihre Schäfchen betreuen.

Problematik in den Griff bekommen

Mit der Fusion möchte der evangelische Kirchenkreis Hattingen/Witten die Problematik in den Griff bekommen. Statt drei Sonntagsgottesdiensten in Bommern, Herbede und Wengern findet meist nur noch ein Gottesdienst statt – wechselseitig in einer der drei Gemeinden. Für viele ältere Gemeindemitglieder, die nicht mobil sind, stellt das ein Problem dar. In Bommern wirkt man mit einem ehrenamtlichen Fahrdienst in Privatautos dagegen; langfristig wird darüber nachgedacht, für ein Gemeindefahrzeug zu sammeln, das den Transport übernimmt.

Trotz kleiner anfänglicher Probleme ist Tim Winkel von der Fusion überzeugt: „Ich glaube, es ist die langfristige Lösung, die richtig war, und dass es noch ein wenig ruckelt, ist völlig normal.“

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