Ausstellung läuft bis September
„IndustrieART-EN“ zu Gast in Witten
Lässt sich Kunst mit der industriellen Gegenwart verbinden? Wie kann es gelingen, Unternehmen mit ihrer Technologie und ihren Mitarbeitern durch die kreative Handschrift von Künstlern emotional sichtbar zu machen?
Diese Fragen haben sich Philip Ian Pearce, Vasilij Plotnikov und Achim Brodde gestellt. Mit ihrer Ausstellung „IndustrieART-EN“ liefert das Trio Antworten. Seit Samstag, 30. Mai, sind die Antworten im LWL-Museum Zeche Nachtigall in Witten zu sehen.
„Industriekunst im Ruhrgebiet und damit auch im Ennepe-Ruhr-Kreis ist für viele eine Kunstausprägung, die stillgelegte Anlagen einer vergangenen Epoche in den Fokus nimmt. In Fotografien, gemalten Bildern, Skulpturen oder Installationen finden sich stolze Relikte der Industrialisierung wieder“, so Landrat Jan-Christoph Schaberick in seiner Rolle als Schirmherr der Ausstellung. Philip Ian Pearce, Vasilij Plotnikov und Achim Brodde hätten diesen Ansatz aktualisiert, hinter die Tore von aktiven Unternehmen in Breckerfeld, Hattingen, Schwelm und Witten geschaut und interpretierten damit Industrie, Tradition, Innovation und Handwerkskunst auf eine ganz neue Weise.
Über 60 teils großformatige Fotokunstwerke
In die Ausstellung aufgenommen wurden über 60 teils großformatige Fotokunstwerke des Wittener Fotokünstlers Philip Ian Pearce sowie dazu korrespondierende Skulpturen des Bildhauers Vasilij Plotnikov aus Schwarzhofen. Als Dritter im Bunde hat Webdesigner Achim Brodde die Online-Präsentation des Kunstprojektes umgesetzt. Für alle Interessierten eine gute Gelegenheit, vor dem Besuch der Ausstellung Eindrücke zu gewinnen.
Alle Beteiligten hoffen, mit ihrem ungewöhnlichen Angebot hinter die Tore einiger Unternehmen schauen zu können und auf interessierte Resonanzen zu stoßen. Insbesondere natürlich bei den Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, in deren Lebensumfeld und Nachbarschaft die Firmen zuhause sind und produzieren.
Premiere gefeiert hatte „IndustrieART-EN“ im Haus Kemnade in Hattingen. Witten ist nach dem Haus Martfeld in Schwelm nun die dritte und letzte Station der Ausstellung. Die Ausstellung kann bis zum 13. September besucht werden Die Öffnungszeiten lauten dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10 bis 18 Uhr.
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