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Wittener Mandolinen- und Gitarrenorchester

Weltenklänge: Mandolinenkonzert im Haus Witten

Unter dem Titel „Weltenklänge“ lädt das Wittener Mandolinen- und Gitarrenorchester am Samstag, 21. November, um 17 Uhr zu seinem jährlichen Hauptkonzert in den Konzertsaal des Haus Witten, Ruhrstraße 86, ein. 

Ein Konzert, das nicht nur Musik präsentiert, sondern eine fein komponierte Begegnung von Klang und Wort, von internationalen musikalischen Handschriften und literarischen Stimmen.

Das Programm folgt einer klaren, kunstvollen Dramaturgie: Jedes Musikstück wird durch einen literarischen Text eröffnet, ausgewählt und vorgetragen von Peter Gollan, dessen Rezitation den Werken eine zusätzliche Dimension verleiht. So entsteht ein Abend, der nicht nur musikalisch, sondern auch erzählerisch durch verschiedene Länder und Zeiten führt.

Was passiert musikalisch?

Wilhelm Buschs „Die Freunde“ und Dieter Kreidlers neu gehörte Volkslieder eröffnen den Reigen. Heinrich Bölls „Limerick am Morgen“ bereitet den Boden für Keith David Harris’ irisch inspirierte Suite, bevor Juan José Arreolas „Corrido“ den Blick nach Mexiko lenkt. Eduardo Angulos Suite Mexicana bringt die farbenreiche Folklore Lateinamerikas zum Klingen.

Musikalische Reise von Japan bis Spanien

Ein stiller, kontemplativer Moment entsteht mit drei japanischen Haiku, die Jiro Nakanos „Maritsuki Asobi“ musikalisch weiterführt. Humorvolle österreichische Beobachtungen von Vincenz Chiavacci und die böhmischen Tänze von Roland Leistner-Mayer erweitern das Panorama, bevor Thomas Manns „Fülle des Wohllautes“ zu Wolfgang Siegmunds Tänzen aus Nordspanien überleitet.

Den Abschluss bildet das Zusammenspiel von Richard von Volkmann-Leanders Text und Hartmut Klugs musikalischen Szenen „Die Alte – Weiber – Mühle“, in denen Wort und Klang eng miteinander verwoben sind.

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