In der Nacht zum Donnerstag (15. Januar) sprengten unbekannte Täter einen Geldautomaten der Volksbank in Witten. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 2:45 Uhr nahmen mehrere Zeugen einen lauten Knall in der Filiale in der Annenstraße wahr und bemerkten den gesprengten Geldautomaten.
Dieser befindet sich im Erdgeschoss eines zweigeschossigen Mehrfamilienhauses.
Es entstand erheblicher Schaden, weshalb ein Statiker hinzugezogen wurde. Personen wurden nicht verletzt. Alle Anwohner konnten anschließend zurück in ihre Wohnungen.
Ob die Täter Beute erlangten, ist aktuell Bestandteil der laufenden Ermittlungen.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, konnten bisher keine Tatverdächtigen ermittelt werden.
Die Ermittlungen wurden von der eingerichteten Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Dortmund übernommen.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zu möglichen Tatverdächtigen und Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalwache Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441 in Verbindung zu setzen.
Schwerer Alleinunfall mit einem E-Scooter am Dienstag, 13. Januar, in Witten: Ein 35-Jähriger kam zu Fall und erlitt schwere Verletzungen.
Gegen 12.45 Uhr war der Wittener auf der Kämpenstraße unterwegs. Im Bereich der Kreuzung zur Westerweide rutschte er ohne Fremdeinwirkung auf regennasser Fahrbahn weg und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu.
Der 35-Jährige wurde stationär in einer Klinik behandelt.
Das Verkehrskommissariat übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Nach einem versuchten Wohnungseinbruch am Montagabend, 12. Januar, in Witten-Annen sucht die Kriminalpolizei nach einem Täterduo und bittet um Hinweise.
Nach derzeitigem Kenntnisstand versuchten zwei Unbekannte, sich zwischen 18.10 Uhr und 18.40 Uhr über einen Balkon gewaltsam Zugang zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rheinischen Straße zu verschaffen. Ein Nachbar (33) bemerkte den Einbruchsversuch und machte sich lautstark bemerkbar. Das Täterduo flüchtete über ein Wasserrohr und verließ das Grundstück über einen Zaun in unbekannte Richtung.
Nach Zeugenangaben seien beide Täter männlich, mit „osteuropäischem Erscheinungsbild“. Beide waren dunkel gekleidet. Einer hatte eine schwarze Jacke an, trug ein Halstuch/Schal und führte einen Rucksack mit sich. Der andere war mit einer grauen Jacke bekleidet und trug eine FFP3-Maske im Gesicht.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) zu melden.
Als die Polizei ihn anhalten wollte, gab er Vollgas: Ein Autofahrer (28, aus Witten) flüchtete vor einer Bochumer Streifenwagenbesatzung – am Ende wurde er festgenommen.
Der Einsatz ereignete sich am frühen Montagmorgen, 12. Januar, in Bochum. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wollten die Beamten den Autofahrer auf der Friedrich-Ebert-Straße anhalten. Dieser ignorierte jedoch die Anhaltesignale, ließ kurzerhand seinen Beifahrer aussteigen und gab Gas.
Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt stieß der 28-Jährige auf dem Kabeisemannsweg gegen zwei Poller, stieg aus und flüchtete zu Fuß, ehe er von den Polizisten gestellt wurde. Der Wittener blieb nach aktuellem Stand unverletzt.
Bei der Überprüfung machten die Beamten eine ganze Reihe an Feststellungen: Im Kofferraum des Autos fanden Sie zwei Kanister mit Methanol, die Kennzeichen gehörten nicht zum Fahrzeug, wodurch auch kein Versicherungsschutz bestand. Einen Führerschein konnte der Wittener nicht vorweisen. Ein Drogenvortest verlief positiv, ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Weil gegen den 28-Jährigen überdies ein U-Haftbefehl vorlag, nahmen sie ihn fest und stellten seinen Wagen und sein Handy sicher.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Da der Beifahrer weiterhin flüchtig ist, bittet die Polizei um Zeugenhinweise unter 0234 909-5206.
Eine 92-jährige Bochumerin ist am Samstag, 10. Januar, Trickbetrügern zum Opfer gefallen. Die Polizei warnt ausdrücklich: Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung!
Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Bonhoefferstraße in Altenbochum. Dort klingelte es gegen 11 Uhr an der Tür der Seniorin. Ein männlicher Unbekannter gab sich als Handwerker aus und vermittelte glaubhaft, in die Wohnung zu müssen, um die dortigen Wasserleitungen zu kontrollieren. Nachdem dem Mann Zugang gewährt wurde, lenkte er die Frau ab, während ein mutmaßlicher Mittäter die restliche Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchte.
Nachdem der vermeintliche Handwerker die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkte die Bochumerin, dass Schmuck entwendet worden war.
Ersten Aussagen nach wird der Mann beschrieben als ca. 180-185 cm groß, kräftig gebaut, dunkle Haare, Drei-Tage-Bart. Er sprach akzentfreies Deutsch, trug dunkle Handwerkerkleidung und eine dunkle Jacke.
Wer hat etwas beobachtet und kann helfen? Das ermittelnde Kriminalkommissariat bittet unter der Rufnummer 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um sachdienliche Hinweise.
Die Polizei appelliert: Lassen Sie niemals unbekannte Personen in Ihre Wohnung. Wählen Sie im Zweifel den Polizeinotruf 110!
Mit Rat und Tat zur Seite stehen älteren Menschen auch die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei. 60 Ehrenamtliche sind in Bochum, Herne und Witten aktiv und beraten Interessierte u. a. zu den Themen Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 / 909 4055. Weitere Informationen unter: https://bochum.polizei.nrw/sicherheitsberatung-fuer-senioren.
Inzwischen wird gebrauchtes Material von der Einsatzstelle abgeholt, die Einsatzkräfte werden nach und nach abgezogen bis die Aufräumarbeiten beendet sind.
Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr die Löscheinheiten Buchholz, Herbede und Hölzer. Weiterhin unterstützten die Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation (SEG-IUK) sowie die Drohneneinheit und die Stadtwerke, die ESW und das Umweltamt die Arbeiten vor Ort.
Die Löscheinheit Mitte besetzte während des Einsatzes die Wache an der Dortmunder Straße. (UGehrke)
Am Freitagmorgen, den 09. Januar 2026, kam es gegen 08:30 Uhr zu einem Brandereignis in einer Maschinenbaufabrik in Witten. In einer Produktionshalle hatte die Lüftungsanlage Feuer gefangen. Die Flammen breiteten sich in der Folge auf Teilbereiche der Dachkonstruktion aus.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet. Diese erfolgte sowohl im Innenangriff als auch über eine Drehleiter von außen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort im Einsatz.
Zur Unterstützung der Einsatzleitung und zur Lageerkundung kam zudem eine Drohne zum Einsatz. Mit Hilfe der Luftaufnahmen konnten betroffene Bereiche des Daches schnell lokalisiert und gezielt bekämpft werden.
Der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht und größerer Schaden verhindert werden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle der betroffenen Gebäudeteile dauern noch an.
Die Ursache des Brandes sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens werden durch die Polizei ermittelt. (UGehrke)
Auch im neuen Jahr 2026 ist Cyber-Trading-Betrug eine ernsthafte Gefahr für Verbraucherinnen und Verbraucher. Dabei werden Menschen etwa mittels digitaler Schein-Investments um ihr Geld gebracht. Eine Bochumerin hat jüngst einen Schaden in Millionenhöhe erlitten.
Über Online-Werbung, geriet die 67-Jährige Mitte September 2025 in die Investment-Gruppe eines Messengerdienstes, in der es angeblich um Anlagetipps für Aktien und ETFs ging. Mittels gefälschter (und täuschend echt aussehender) Banking-Apps und -Websites erschlichen sich die Betrüger das Vertrauen der Bochumerin, die daraufhin – in dem Glauben, ein Investment zu tätigen – viel Geld auf die Konten der Täter überwies. Es dauerte bis Anfang 2026, ehe sie realisierte, dass sie betrogen worden war. Am Ende waren 1,2 Millionen Euro weg.
Die Masche des Cyber-Trading-Betrugs ist stets ähnlich. Täter nutzen meist professionell gestaltete Online-Anzeigen auf Social-Media-Plattformen, gefälschte Presseartikel oder auch Messengerdienste, um ihre späteren Opfer zu ködern. Fotos und Videos von bekannten Persönlichkeiten werden missbräuchlich verwendet, um dadurch Seriosität vorzutäuschen. Nach dem Klick auf einen Link registrieren sich die Opfer oft auf den gefälschten Plattformen, die den Eindruck echter Investmentunternehmen erwecken. Dort werden hohe Gewinnversprechen gemacht, um so das Vertrauen der späteren Opfer zu gewinnen.
Im nächsten Schritt erfolgt meist ein Kontakt per Telefon oder Messengerdienst durch vermeintliche Anlageberater, die ein hohes Fachwissen vorspielen und anschließend mit emotionaler Manipulation das Vermögen der Opfer erbeuten. Oft werden auch Fernzugriffe, die die Geschädigten oft auch erlauben, auf Computer durchgeführt, um noch weitere Kontrolle über die Vermögenswerte zu erlangen. Sobald größere Summen „investiert“ wurden, werden angebliche Gebühren oder Steuern verlangt, die die Opfer oftmals bereitwillig zahlen, um vermeintliche Gewinne zu sichern. Hierbei wird natürlich auch mit der Angst der Opfer gespielt, dass das angebliche Investment sonst verloren wäre.
In jüngster Zeit werden Opfer vermehrt in sogenannten Investment-Chat-Gruppen auf Messengerdiensten eingeladen oder einfach ohne Zustimmung zu angelegten Gruppen hinzugefügt. Diese Gruppen dienen dann dem Austausch über Anlagechancen, sind aber meist reine Betrugsplattformen. Hier ist es ratsam, diese Gruppen sofort zu verlassen.
10 Tipps für Verbraucherinnen und Verbraucher:
1. Investieren Sie nur in Produkte, deren Funktionsweise Sie verstehen.
2. Hinterfragen Sie hohe Renditeversprechen kritisch; garantierte Gewinne sind ein Warnsignal.
3. Holen Sie sich unabhängige Beratung bei bekannten Banken und Finanzinstituten.
4. Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters bei Verbraucherschutzorganisationen, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht oder der Verbraucherzentralen.
5. Geben Sie persönliche Daten nur bei sicheren, offiziellen Kontaktwegen weiter.
6. Melden Sie verdächtige Aktivitäten umgehend bei der Polizei.
7. Lehnen Sie Zahlungen ins Ausland ab, wenn ihnen diese ungewöhnlich erscheinen.
8. Nehmen Sie sich Zeit bei Investmententscheidungen und lassen Sie sich nicht zu schnellen Entscheidungen drängen.
9. Seien Sie misstrauisch bei ungefragten Gruppeneinladungen in sozialen Medien.
10. Bei Verdacht auf Betrug: Erstatten Sie sofort Anzeige bei der Polizei.
Cyber-Trading-Betrug ist immer häufiger und nutzt ausgefeilte Methoden, um Menschen zu täuschen. Jeder Einzelne ist gefragt, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu melden. Nur durch vorsichtiges Verhalten und eine kritische Haltung können Sie sich selbst vor finanziellen Verlusten schützen.
Bleiben Sie wachsam und schützen Sie Ihr Vermögen! Und denken Sie auch immer daran: Bei einer Kontaktaufnahme im Internet können Sie nie sicher sein, mit wem Sie es gerade zu tun haben.
180 unterschiedliche Schulranzen von vier Herstellern gab es bei der 14. Tornistermesse vom Autohaus Kogelheide und der Firma Storchmann zu begutachten und zu kaufen. Dabei war auch die DLRG, die ein Boot ausgestellt hatte und für frische Waffeln sorgte.
Der Stadtmarketing für Wetter e.V. und die Stadt Wetter begrüßen am 18. Januar 2026 das neue Jahr traditionell mit einem Neujahrskonzert der Bläserphilharmonie Westfalen Winds in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums an der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße 28 in Wetter. Konzertbeginn ist um 16 Uhr, Einlass eine Stunde vorher um 15 Uhr.
Zum Jahreswechsel 2025/2026 verzeichnete die Kreisleitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises eine insgesamt verhältnismäßig ruhige Nacht. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte im Kreisgebiet 62-mal ausrücken. Dabei entfielen 31 Einsätze auf die Feuerwehren und 31 Einsätze auf den Rettungsdienst.
Feuerwehreinsätze
Bereits vor Mitternacht wurde die Feuerwehr Sprockhövel zu einem Wasserrohrbruch mit Wassereintritt in ein Wohngebäude alarmiert. Nachdem Mitarbeiter der zuständigen Wasserwerke die betroffene Leitung abgesperrt hatten, konnte das eingedrungene Wasser durch die Feuerwehr mithilfe eines Wassersaugers zügig entfernt werden.
In Herdecke kam es kurz nach Mitternacht in der Berliner Straße zu einem Balkonbrand im ersten Obergeschoss eines höheren Wohngebäudes mit rund 150 Bewohnerinnen und Bewohnern. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf Teile des Gebäudes über. Laut Notrufmeldung sollte der Treppenraum verraucht sein, zudem wurde eine gehbehinderte Frau im vierten Obergeschoss als gefährdet gemeldet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Herdecke konnte der Brand gegen 00:40 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Der Rettungsdienst versorgte an der Einsatzstelle sechs leicht verletzte Personen. Ebenfalls im Einsatz waren der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie eine Drehleiter der Feuerwehr Wetter (Ruhr).
In Hattingen wurde ebenfalls kurz nach Mitternacht ein Brand auf einem Balkon gemeldet. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr konnte jedoch Entwarnung gegeben werden, ein Eingreifen war nicht mehr erforderlich.
Darüber hinaus kam es im Kreisgebiet zu mehreren kleineren Feuerwehreinsätzen, unter anderem wegen brennender Papiercontainer sowie glimmender Überreste von Feuerwerkskörpern.
Rettungsdiensteinsätze
Der Rettungsdienst hatte es überwiegend mit typischen Silvestereinsätzen zu tun. Dazu zählten mehrere Einsätze aufgrund von Hand- und Gesichtsverletzungen durch Feuerwerkskörper. In einem besonders schweren Fall im Stadtgebiet Witten wurde einer Person durch einen Feuerwerkskörper eine Hand vom Arm abgetrennt.
Auffällig war, dass es im Vergleich zu den Vorjahren zu deutlich weniger Alkoholvergiftungen kam.
Zusätzlich wurde der Rettungsdienst in der Silvesternacht zu einer Reanimation sowie zu einer Intensivverlegung einer Patientin mit einem akuten Schlaganfall alarmiert.
Der Jahreswechsel zeigte sich dieses Mal relativ ruhig für die Einsatzkräfte der Wittener Feuerwehr.
Fünf Kleinbrände riefen die „Blauröcke“ in der Silvesternacht auf den Plan, Angriffe auf die Retter waren glücklicherweise nicht zu verzeichnen.
Bereits um 21:20 Uhr ging es an der Albrecht-Dürer-Straße mit einer noch kokelnden Feuerwerksbatterie los, kleines Löschgerät beendete den Spuk schnell.
Erst um 00:20 Uhr musste wieder ein einzelnes Löschfahrzeug ausrücken, was deutlich für einen ruhigen Verlauf spricht.
Diesmal ging es zum Crengeldanz, wo eine Laubbox Feuer gefangen hatte.
Um 02:00 Uhr musste ein Altkleidercontainer am Brandacker gelöscht werde und um 03:15 brannte noch ein Mülleimer an der Annenstraße.
Dazu kamen in der Silvestersternacht noch die „Tagesgeschäft“ Einsätze, wie Ölspuren und die Unterstützung des Rettungsdienstes.
Der Jahreswechsel zum Jahr 2026 verlief für die Polizei in Bochum, Herne und Witten nach einer ersten Auswertung insgesamt verhältnismäßig ruhig.
Bis 6 Uhr bewältigten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten in allen drei Städten zusammen 116 Einsätze mit Silvesterbezug. Davon entfielen 86 Einsätze auf Bochum, 22 auf Herne und acht auf Witten.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurden insgesamt 43 Platzverweise ausgesprochen (Bochum: 15, Herne: 11, Witten: 17). Darüber hinaus kam es zu einer Ingewahrsamnahme in Bochum sowie zu zwei freiheitsentziehenden Maßnahmen in Herne, darunter eine vorläufige Festnahme.
Die Polizei nahm 18 Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten auf. Hiervon wurden 15 Anzeigen in Bochum und drei in Herne gefertigt.
In zehn Fällen schritten die Einsatzkräfte wegen missbräuchlicher Verwendung von Böllern und Raketen ein (Bochum: 7, Herne: 2, Witten: 1).
Zudem wurden drei Strafanzeigen wegen Widerstands oder tätlicher Angriffe auf Einsatzkräfte aufgenommen. Alle drei Fälle ereigneten sich in Bochum; die Ermittlungen dauern an.
Auch im Straßenverkehr stellten die Einsatzkräfte Verstöße fest. In Bochum wurden drei Personen unter Alkoholeinfluss sowie eine Person unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer angetroffen. Insgesamt wurden drei Blutproben entnommen und zwei Führerscheine sichergestellt.
Dichter Brandrauch stieg am heutigen Dienstag, 30.12.2025 gegen 11:30 Uhr aus einem Gebäude an der Wasserbank in Witten.
Als die Löscheinheit Hölzer zuerst an der Einsatzstelle eintraf hatten zum Glück bereits alle Bewohner das Haus verlassen, es wurde niemand verletzt.
Der vorgehende Angriffstrupp, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, fand schnell die Ursache: In einem Abstellraum waren Kunststoffreste aus der Feuerwehr unbekannten Gründen in Brand geraten.
Mit einem C-Rohr konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch in die Länge.
Zeitweise mussten zwei Trupps gleichzeitig im Gebäude.
Der Raum musste weitestgehend leergeräumt werden um auszuschließen, dass sich noch schwelende Reste unter dem Brandgut befanden.
Dazu waren Teile des Gebäudes derart verraucht, dass ein Hochleistungslüfter eingesetzt werden musste.
Die Stadtwerke unterstützten die Arbeiten und schalteten das Gebäude stromlos.
Die Löscheinheit Herbede blieb in Bereitstellung
Erst gegen 14:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Wasserbank verlassen.
Während des Einsatzes wurde die verwaiste Hauptwache an der Dortmunder Straße durch die Löscheinheiten Mitten und Bommern besetzt, doch auch dort war es alles andere als ruhig.
Um kurz nach 12:00 Uhr Mittags mussten die Frauen und Männer der Löscheinheiten in die Augustastraße ausrücken, dort roch es nach Gas.
Der Geruch täuschte nicht, eine Gastherme war nicht in ordnungsgemäßen Zustand, auch dort wurde glücklicherweise niemand verletzt.
Die Theorem musste außer Betrieb genommen werden, die Stadtwerke Witten unterstützten auch hier die Feuerwehr.
Doch nicht genug, um 13:35 Uhr rückten die Freiwilligen Kräfte von der Dortmunder Straße aus abermals aus, da die Berufsfeuerwehr nach wie vor an der Wasserbank im Einsatz war.
Diesmal brannte ein Papierkorb an der Bahnhofstraße, das Feuer konnte schnell mit einer Kübelspritze gelöscht werden.
Insgesamt waren die Berufsfeuerwehr, die Löscheinheit Herbede und die Löscheinheit Hölzer mit etwa 45 Einsatzkräften und die Löscheinheiten Mitte und Bommern mit etwa 20 Einsatzkräfte auf der Straße. (U.Gehrke)
Die Polizei ermittelt aktuell wegen einer Sachbeschädigung an einer Kirche in Witten-Stockum. Es werden Zeugen gesucht.
Zwischen Samstag, 20. Dezember, 12 Uhr, und Samstag, 27. Dezember, 10 Uhr, beschädigten Unbekannte ein Fenster der Kirche an der Hörder Straße 364 – wahrscheinlich durch das Werfen von Gegenständen. Zudem demolierten sie einen Bewegungsmelder.
Das Wittener Regionalkommissariat (KK 33) führt die Ermittlungen und erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 02302 209-8310 (-4441 Kriminalwache).
Ein Zungenbrecher, eine Suffgeschichte und jede Menge Tierisches: Damit herzlich willkommen zu unserem Rückblick auf das Jahr 2025, bei dem wir Ihnen neun verrückte Polizeigeschichten aus Bochum, Herne und Witten vorstellen.
Los geht’s mit einer tierischen Episode vom 20. Februar: Ein kleiner Fuchs hatte sich auf eine vielbefahrene Kreuzung in Herne verirrt. Autos hupten, Bremsen quietschten – und der kleine Kerl wusste weder ein noch aus. Gut, dass die Polizei gleich zur Stelle war: Die Beamten stoppten kurzerhand den Verkehr und hüllten den verängstigten Reineke in eine Brandschutzdecke. Der Jagdaufseher stellte fest, dass der Fuchs bei bester Gesundheit war. Und so entließen die Beamten das Tier zurück in den Wald: Leb wohl, kleiner Fuchs! Die ganze Geschichte lesen Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/5975223.
Eine neue Eselstaffel NRW stellte die Polizei für Bochum, Herne und Witten Anfang April vor. Im Rahmen eines Pilotprojekts sollten die robusten Vierbeiner etwa bei Fußballeinsätzen oder Versammlungslagen unterstützen. Die Polizeipräsidentin lobte den Vorstoß als „echte Bereicherung für die Polizeiarbeit“, denn die Tiere gelten als gutmütig, deeskalierend, belastbar und kostensparend. Um den hohen Standards der Polizei NRW zu genügen, sollten die Esel vor Dienstantritt eine neunmonatige Intensivausbildung durchlaufen. Doch vermutlich haben Sie es bereits geahnt: Dieser tollkühne Plan war nichts als eine Eselei, mit der wir uns am 1. April einen Spaß erlaubt haben. Daher: vorerst leider keine Esel bei der Polizei. Schade. Die Pressemeldung von damals lesen Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6003033.
Sind Sie bereit für die – aus unserer Sicht – beste Überschrift des vergangenen Jahres? Hier ist sie: „Abschlepper schleppt Abschlepper schleppt Auto ab“. Die Story hinter diesem Zungenbrecher hat sich am 4. April in Herne ereignet. Eine Streifenbesatzung war dort auf einen Abschlepper (Zwölftonner) gestoßen, der ein kleineres Abschleppfahrzeug geladen hatte, auf dem wiederum ein Auto stand. Der 44-jährige Fahrer gab an, dass der kleine Abschlepper eine Reifenpanne hatte und daher selbst abgeschleppt werden musste. Was wild klingt, war aus Sicht der Polizei erst einmal nicht zu beanstanden. Das Problem lag anderswo: Die Berufskraftfahrerqualifikation des Fahrers war seit Jahren abgelaufen und somit war er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Daher endete die Fahrt vorläufig – und der 44-Jährige kassierte eine Anzeige. Sie wollen mehr über die Mängel wissen? Bitteschön: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6008091.
Schiggi die Schildkröte besuchte am 12. April die Wache Ost in Bochum. Eine Bürgerin hatte das Fundtier übergeben; es wurde kurzerhand auf den Namen Schiggi getauft und trat seinen Dienst als erster gepanzerter Kollege an. Letztlich musste Schiggi den Traum von der Polizeikarriere aber aufgeben – die Eigensicherung klappte zwar ganz gut, aber es haperte an der schnellen Einsatzfähigkeit. Dafür versorgten die Beamten Schiggi noch unentgeltlich mit Salat, Wasser und Sonne, ehe sie ihn in gute Hände übergaben. Hier lesen Sie die ausführliche Fassung der Geschichte: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6012633.
Eine lebensgefährliche Klettereinlage legte ein 18-Jähriger am 29. April auf einem mehrstöckigen Haus in Bochum hin. Auf seiner Flucht vor der Polizei erklomm er ohne Sicherung mit bloßen Händen eine Gebäudefassade an der Herner Straße und bewarf die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit Dachziegeln. Dabei wurden Fenster und Fahrzeuge beschädigt. Letztendlich gelang es der Polizei, den 18-Jährigen zum Herunterkommen zu bewegen. Bei seiner Festnahme leistete der Bochumer erheblichen Widerstand. Glück im Unglück: Niemand wurde bei dem Einsatz verletzt. Die Pressemeldung finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6022463.
Weiter geht’s mit einer skurrilen Suffgeschichte aus Bochum. Sie handelt von drei Freunden, die am 10. August zunächst zechten, ehe sie betrunken ins Auto stiegen und in eine Polizeikontrolle gerieten. Der Fahrer (23) wurde positiv auf Alkohol und Drogen getestet und zeigte auch noch einen gefälschten Führerschein. Den Wagen musste er stehenlassen – doch den Heimweg zu Fuß wollten ihm seine Freunde unbedingt ersparen. Über die Autobahn (!) reisten sie mit einem E-Scooter an und stoppten am Ende vor der Wache, um ihren Kumpel abzuholen. Doch erstens ist es weder erlaubt, auf der Autobahn E-Scooter zu fahren, noch, mehrere Personen darauf zu transportieren. Und zweitens gelten für Scooter dieselben Promillegrenzen wie für Autos – da alle drei getrunken hatten, gingen sie letztendlich doch zu Fuß. Und die Beamten schüttelten nur noch den Kopf. Die ganze Story gibt’s hier zum Nachlesen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6095093.
Ein echtes Mexican Standoff erlebten Polizisten aus Witten am 9. September. Während die Sonne hoch über der staubigen Prärie Herbedes stand, kam es zum Showdown zwischen einem wachsamen Hund und einem ausgebüxten Schaf. Die Dorfbewohner hielten den Atem an – doch dann ritt Sheriff Lars (54) vom Witten Police Departement heran, packte den Bock bei den Hörnern und zähmte das wilde Tier. Kein Schuss, kein Blut, keine Verwundeten – nur routiniertes Cowboy-Handwerk. Am Ende trabte das Tier fröhlich blökend zurück zu seiner Herde. Der Showdown von Herbede – eine Geschichte, die man sich noch lange am Lagerfeuer erzählen wird – yee-haw! Die ganze Wildwest-Story lesen Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6114958.
Dieser Kleintransporter hatte mehr Macken als ein alter Koffer: Polizeibeamte des Verkehrsdienstes stoppten den Wagen am 9. Oktober – aber nicht wegen seines nostalgischen Charmes, sondern weil sein optischer Zustand eine laaange Mängelliste erwarten ließ. Und das bestätigte sich: So war der linke Außenspiegel, der keinen Blinker hatte, wohl eher als Deko gedacht, denn als funktionales Bauteil. Der rechte vordere Reifen? Zeigte seine Trägermaterialien in der Sonne. Die Bremsbeläge waren falschherum eingebaut. Und die Kontrollleuchten im Cockpit? Zeigten mehr Licht als ein Weihnachtsbaum … ABS ESP, ASR, Airbag … alles an. Der TÜV sagte Nein, die Polizei auch: Mit insgesamt 32 Mängeln wurde die Weiterfahrt untersagt. Mehr Details? Kein Problem: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6134542.
Beim Versteckspielen war dieser 46-jährige Bochumer als Kind sicher unschlagbar – doch die Polizistinnen und Polizisten waren ihm einen Schritt voraus. Am 21. Oktober fiel der Autofahrer den Beamten durch seine unsichere Fahrweise auf. Als sie den Mann stoppen wollten, flüchtete der in einen Hinterhof. Die Polizisten machten kurzerhand die Wohnung ausfindig, in die sich der Mann mit seiner Beifahrerin (49) geflüchtet hatte. Die Frau öffnete letztendlich die Tür und gab an, dass ihr Lebensgefährte nicht zuhause sei. Netter Versuch – doch die Beamten fanden ihn kurz darauf im Kleiderschrank. Am Ende kam raus: Einen Führerschein hatte der 46-Jährige nicht, zudem war er unter Alkohol- und Drogeneinfluss unterwegs. Hier geht’s zur Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6142752.
Wie bereits berichtet, wurden die Löscheinheiten Alt-Wetter, Grundschöttel und Volmarstein der Feuerwehr Wetter (Ruhr) am Sonntagvormittag um 9:19 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in die Hochstraße im Ortsteil Alt-Wetter alarmiert. Siehe hierzu Erstmeldung vom 28.12.2025 13:00 Uhr.
Als die ersten Einsatzkräfte bereits 6 Minuten nach Alarmierung an der Einsatzstelle eintrafen, stand der Dachstuhl des Gebäudes schon in Vollbrand. Da sich alle Bewohner des Gebäudes bereits außerhalb des Gebäudes befanden, wurde direkt ein mehrfacher Löschangriff vorgenommen. Hierbei kamen beide Drehleitern der Feuerwehr Wetter (Ruhr) zum Einsatz. Weiterhin wurde eine Brandbekämpfung durch den Treppenraum von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr durchgeführt. Diese Maßnahmen zeigten zügig Wirkung. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde im weiteren Einsatzverlauf das Dachgeschoss durch einen Baufachberater des THW Wetter (Ruhr) sowie dem Fachdienstleiter-Bauaufsicht der Stadt Wetter (Ruhr) – Hr. Koczwara – begutachtet. Im Anschluss daran wurden über die 1. Drehleiter vereinzelte Glutnester abgelöscht und über die 2. Drehleiter durch die Fachgruppe Bergung des THW Wetter (Ruhr) zwei Kamine um jeweils ca. 2 Meter abgetragen. Da mittels der Drehleitern nicht alle Glutnester im hinteren Bereich erreicht werden konnten, wurde in den Abendstunden noch eine Teleskopmastbühne der Werkfeuerwehr DEW aus Witten eingesetzt.
Die Bewohner des Gebäudes wurden anfangs von einem Rettungswagen und einem Notarzt-Einsatzfahrzeug gesichtet sowie im weiteren Verlauf durch eine Betreuungseinheit des DRK Witten betreut und versorgt. Ebenfalls versorgte diese auch die Einsatzkräfte im weiteren Verlauf mit Heißgetränken und einer warmen Mahlzeit. Durch das Ordnungsamt der Stadt Wetter (Ruhr) wurde mit den betroffenen Bewohner zudem deren weitere Unterbringung geklärt.
Während der Löscharbeiten machte sich auch Bürgermeister Hans-Günter Draht ein Bild vor Ort und dankte den Kräften für Ihren Einsatz.
Neben den bereits genannten Einsatzkräften befanden zudem sich auch der ELW2 des EN-Kreis inklusive Drohne, ein Fahrzeug der Kreis-Feuerwehr-Zentrale für die Atemschutzlogistik, eine Löscheinheit der Feuerwehr Witten und die Fachgruppe Drohne der Feuerwehr Gevelsberg zur Unterstützung der Wetteraner Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Der Grundschutz für das Stadtgebiet Wetter (Ruhr) wurde in der notwendigen Zeit durch die Löscheinheiten Wengern, Esborn und eine Drehleiter der Feuerwehr Witten sichergestellt. Ebenso erschien der Stadtbetrieb Wetter (Ruhr) mehrfach an der Einsatzstelle um diese, aufgrund der frostigen Temperaturen, mit Streusalz abzustumpfen und Bauzäune zur Sicherung des Gehweges zu liefern. Auch ein Abschleppunternehmen musste tätig werden, um ein Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich zu entfernen. Durch den Energieversorger wurde das Gebäude stromlos geschaltet.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an die umliegenden Anwohner sowie die Physiotherapie-Praxis Schnitzler, welche die Einsatzkräfte über den gesamten Einsatzverlauf mit Snacks, Brötchen und Getränken versorgten!
Die letzten Einsatzkräfte verließen um 23:30 Uhr die Einsatzstelle, nachdem diese abgesperrt und an die Kriminalpolizei übergeben wurde.
In den Nachtstunden wurden durch die Einsatzkräfte noch zwei Brandnachschauen durchgeführt und letzte kleine Glutnester unter den großen Schuttmengen freigelegt und mit Kleinlöschgerät abgelöscht. Hierzu waren eine Drehleiter und die Löscheinheit Wengern für circa 2 Stunden im Einsatz.
Das Bildmaterial darf unter Angabe der Quelle „Feuerwehr Wetter (Ruhr)“ gern kostenlos verwendet werden.
Original-Content von: Feuerwehr Wetter (Ruhr), übermittelt durch news aktuell
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.