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Mit Unterstützung des
heimischen Publikums punkten

Die Play-Offs sind für den KSV Witten möglich

Mit dem Kampf beim AC Lichtenfels startet der KSV Witten 07 in das „Abenteuer“ Ringer-Bundesliga. Selten zuvor gab es vor dem ersten Kampf so viele unbeantwortete Fragen, was nicht zuletzt auch an den zahlreichen Neuerungen liegt.

So gleicht ein Ausblick auf die anstehende Saison einem Blick in die Glaskugel. „Es ist schwer einzuschätzen, was am Ende dabei rauskommt“, so die zweite Vorsitzende Nina Kahriman. „Wir streben einen Platz im Mittelfeld an und wollen an den Playoffs kratzen“.

Fest steht aber auch: Im Konzert der ganz großen Clubs können die Wittener nicht mitspielen. So ist gleich der erste Heimkampf gegen den SV Weingarten (12.9.) eine nicht zu überspringende Hürde – immer unter der Voraussetzung, dass Weingarten auch mit voller Kapelle antritt. „Weingarten ist für mich der Top-Favorit auf den Titel“, so die zweite Vorsitzende. Allein bei den vergangenen Titelkämpfen im freien Stil standen drei Athleten aus Weingarten auf dem obersten Treppchen. Daneben wird auch Kleinostheim weit vorne erwartet. Mit Ausnahme von Wacker Burghausen, das personell Federn lassen musste, haben sich die Top-Teams verstärkt.

Was sie von den eigenen Athleten erwartet? „Wir wollen gute Kämpfe zeigen und uns weiterentwickeln.“ Dass für viele Ringer bei ihrem Leistungslevel das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, zeigt die Entwicklung der Eigengewächse. Mit 18 Jahren geht Mika Labes in seine dritte Bundesliga-Saison. Noah Englich und Gregor Eigenbrodt, der sich im Juni „nebenbei“ bei den Studentenweltmeisterschaften die Bronzemedaille sicherte, gehören trotz ihres jugendlichen Alters schon zu den arrivierten Bundesliga-Ringern.

Team ist gut aufgestellt

„Wir sind gut aufgestellt, flexibler und haben deutlich mehr Variationsmöglichkeiten als in der Vergangenheit“, so Nina Englich. Zudem sind die Gewichtsklassen mit deutschen und ausländischen Athleten abgedeckt, was die Staffel deutlich schwerer ausrechenbar macht, als noch in der Vergangenheit. Vielleicht springt sogar mehr dabei heraus, als an den Play-Offs zu kratzen. Mit Ausnahme von Weingarten gibt es für die Wittener keine Übermannschaft. Auch gegen Köllerbach (10.10.) und Wacker Burghausen (14.11.) will man mit Unterstützung des heimischen Publikums punkten.

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