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In der neuen Flotte ist auch ein reines E-Modell

Kreis erneuert Noteinsatzfahrzeuge

Auf den Straßen des Kreises sind ab jetzt zehn neue Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) im Einsatz.

Am Schwelmer Kreishaus stellte Landrat Jan-Christoph Schaberick die Flotte symbolisch in Dienst. Stationiert ist sie an Standorten in Hattingen, Herdecke, Schwelm und Witten.

„Nach sechs Jahren war es an der Zeit, die Fahrzeuge zu wechseln. Die Kilometerstände waren erheblich, die Zahl der notwendigen Reparaturen und damit die Unterhaltungskosten sind stetig gestiegen“, so Schaberick. Wie bereits beim letzten Tausch habe die Kreisverwaltung auf die Vorteile einer Sammelbestellung baugleicher Fahrzeuge gesetzt.

Die kompakten und wendigen NEF vom Typ Mercedes-Benz Vito Tourer verfügen über Allradantrieb und Automatik-Getriebe und erfüllen alle aktuellen Anforderungen in den Bereichen Medizin, Umwelt und Abgas. Erkennbar sind sie am für den Rettungsdienst im Ennepe-Ruhr-Kreis inzwischen typischen Design.

 „Die Fahrzeuge verbessern insbesondere die Bedingungen für die Patientenversorgung sowie die Arbeitsabläufe der Einsatzkräfte. Neben modernster medizinischer und technischer Ausstattung wurde auch auf eine ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze geachtet“, macht Martin Weber, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz im Schwelmer Kreishaus, deutlich.

Reichweite von 330 Kilometern

Besonders in der neuen Flotte ist ein reines E-Modell – im Rettungsdienst in Nordrhein-Westfalen ist dies bisher eher eine Ausnahme. Mit dem Praxistest der NEF-E-Mobilität übernimmt der Ennepe-Ruhr-Kreis also eine Vorreiterrolle. Bei einer Reichweite von 330 Kilometern erwarten die Verantwortlichen keinerlei Einschränkungen bei der Verfügbarkeit.

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