Starke Konkurrenz erhöht den Druck
TuS Bommern vor schwierigster Regionalliga-Saison
Wenn für die Handballer des TuS Bommern die neue Spielzeit beginnt, ist es bereits das sechste Jahr in Folge in der Regionalliga – und vieles spricht dafür, dass es das schwierigste wird.
Das Aushängeschild des Vereins trifft auf eine Liga, deren Niveau von Saison zu Saison spürbar gestiegen ist. In diesem Sommer haben sich mit der SG Menden Sauerland Wölfe und LIT 1912 II gleich zwei Konkurrenten namhaft verstärkt. Drei, vier Mannschaften dürfen realistisch vom Aufstieg in die dritte Liga träumen. Hinzu kommen starke Aufsteiger wie der Soester TV und der TuS Volmetal, die von Beginn an für Betrieb sorgen werden.
Der TuS Bommern geht die Sache mit klarer Zielsetzung an: Klassenerhalt. Erreichen will die Mannschaft dieses Ziel so, wie man es aus Bommern seit Jahren kennt – mit Kampfgeist, Zusammenhalt und den Grundtugenden, die den Verein ausmachen. Nüchtern betrachtet wird der TuS zwei, eher drei Mannschaften hinter sich lassen müssen, um am Saisonende nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.
Spielstil weiterentwickelt
Trainer Nils Krefter hat sein Team in der Vorbereitung an Details feilen lassen. Der Spielstil wurde weiterentwickelt, und auch in der Deckung will man variabler auftreten.
Tragen soll den Kader eine Mischung aus Routine und Jugend: Mit Kai Ferber und Marcel Tarlinski stehen zwei sehr erfahrene Leistungsträger bereit, während junge Top-Spieler wie Bent Bieler und Bennet Schober für frischen Schwung sorgen.
Personell bleibt sonst fast alles beim Alten. Lenox Cokelc (Wechsel nach Herne) und Ole Vesper (Karriereende) verlassen den Verein, dafür stößt mit Philip Küthe ein Perspektivspieler von der HSG Annen-Rüdinghausen zum Team. Fehlen wird zunächst Kapitän und Linksaußen Felix Groß, der nach einem Kreuzbandriss voraussichtlich erst im kommenden Kalenderjahr zurückkehrt.
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